"Wir sind im Herzen jung!"

Die Mitglieder des "Nordheide-Frauenchores" finden ihren Namen überholt und suchen - mit Hilfe des WOCHENBLATT - eine neue Bezeichnung
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WOCHENBLATT-Leser sind aufgerufen, einen neuen Namen für den "Nordheide-Frauenchor" zu suchen.

mum. Marxen. Der "Nordheide-Frauenchor" - er trägt seit 40 Jahren mit Stolz diesen Namen - möchte sich umbenennen. "Wir sind im Herzen jung, und das sollen auch alle wissen", begründet Vorsitzende Sabine Dreyer das ungewöhnliche Ansinnen. Tatsächlich kam ein Namenswechsel im Kreis-Chorverband Harburg-Winsen bisher nur vor, wenn Chöre sich zusammenschlossen, sagt Kreis-Chorleiter Stefan Roßberg, der seit einem Jahr auch den Frauenchor leitet. Nun sind die WOCHENBLATT-Leser aufgerufen, Vorschläge einzureichen. Lohn der Mühe für den besten Namen: zwei Karten für das große Herbstkonzert unter der Regie des "Noch-Frauenchores" und mit drei weiteren Chören Ende September in Marxen.
Der bisherige Name "Frauenchor Nordheide" war lange Programm, spiegelte eher nüchtern die Geschichte des Gesangsvereins wider: 1979 wurde er im Nordheidedorf Marxen als Gegenstück zum schon seit 1895 bestehenden "Nordheide Chor", einem reinen Männerchor, gegründet. Denn auch die Frauen wollten singen - damals noch nicht für alle selbstverständlich. Und so passte der Name auch lange Jahre.
Seitdem ist viel Wasser die Schmale Aue hinuntergeflossen: Es geht den Sängerinnen heute auch darum, ihre Freude an der Musik auszudrücken, das Glück, gemeinsam mit Freundinnen beschwingt möglichst Harmonisches zustande zu bringen, zu einer fröhlichen musikalischen Gemeinschaft zu gehören. "Frauenchor klingt da echt altbacken, aber so sind wir gar nicht", sagt Sabine Dreyer.
Der Anlass für den überfälligen Namenswechsel war übrigens ein fröhlicher: Bei einer Weihnachtsfeier der singenden Mädels trat ein Soulsänger aus Hamburg auf. Der fragte sich, wie das sanges- und feierfröhliche Publikum den Weg zu dem Soul-Abend gefunden hatte. "Wir sind der Frauenchor Nordheide", brachte Dreyer schließlich unter Gekicher der übrigen Damen heraus, und der Musiker konnte es nur schwer glauben. "Denn das passte so gar nicht zu uns", erinnert sich Dreyer. Damit war klar: Mit dieser Bezeichnung konnten sich nur noch wenige identifizieren.
Die Sängerinnen sind zwischen 40 und 80 Jahre alt, stammen nur noch zum Teil aus Marxen, sondern aus den umliegenden Heidedörfern - Ramelsloh, Jesteburg, Maschen und Salzhausen. Immer wieder kommen auch Frauen dazu. Inzwischen singen die Damen A-Capella-Comedy, Gospel, modern arrangierte Volkslieder, auch mal Schlager und jodeln sogar ganz gern mal. Das Liedgut wurde dank des neuen Chorleiters Stefan Roßberg seit einem Jahr aufgefrischt.
• Wer eine Idee hat, wie der Chor in Zukunft heißen könnte, schickt eine E-Mail an frauenchor.marxen@gmx.de. Postkarten gehen auch - an Sabine Dreyer, Lindenallee 20, 21439 Marxen. Die Gewinner werden telefonisch benachrichtigt, daher unbedingt die Telefonnummer nicht vergessen. Einsendeschluss ist Donnerstag, 14. Februar.

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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