Neuer Plan: Jugend-Freizeitfläche am Freibad
Mit Schutzhütte und Photovoltaik
- Alexander Hahn (li., 17) und Simon Schwan (15) vom Jugendrat haben das Konzept für die Kinder- und Jugendfreizeitfläche miterarbeitet
- Foto: pöp
- hochgeladen von Gabriele Poepleu
Wenn sich Jugendliche im Jestepark zum Chillen, Basketball- oder Fußballspielen treffen, gibt's häufig Ärger (das WOCHENBLATT berichtete): Zu laut, zu spät abends - Anwohner waren genervt. Damit die Jesteburger Jugend sich auch außerhalb der Öffnungszeiten von Schulen, Jugendhaus und Sporteinrichtungen treffen kann, prüft die Gemeinde gerade, ob ein neues Freizeitgelände am Freibad entstehen kann.
Das neue Gelände liegt zwischen Jugendhaus, Freibad und Kamerunbach. Es soll sowohl Kindern als auch Jugendlichen etwas bieten. "Wir möchten, dass die Spielgeräte dauerhaft genutzt werden können", sagt Alexander Hahn, Vorsitzender des Jugendrates. "Dazu ist es wichtig, dass die Geräte nicht in unmittelbarer Nähe von Wohngebäuden sind." Der Standort am Freibad wäre also ideal, zumal es dort die für die Jugendlichen interessante Busanbindung und einen Supermarkt gibt.
Rund 150.000 Euro müsste die Gemeinde laut Sozialausschuss dort für die von den Jugendlichen gewünschte Auststattung wohl investieren, hatten die Kommunalpolitiker schon einmal im Bauausschuss veranschlagt. Der Verwaltungsausschuss wollte nur knappe 25.000 Euro genehmigen. Das neue Konzept der Jugendlichen liegt denn auch deutlich darüber, bleibt aber rund 50.000 Euro unter der ursprünglich veranschlagten Summe, obwohl neue Elemente wie eine Wellenbank, eine Bienenwiese, Bäume, eine Solaranlage und ein Wasserspender dazukamen: 99.999 Euro sollen Verlegung des Beachvolleyballfeldes, Calisthenics-Fitnessanlage, Fitnessgeräte, Bänke, Wasserspender, Mülleimer, eine vom Freibadverein gewünschte Videoüberwachung insgesamt kosten.
"Wir hatten Unterstützung, zum Beispiel von Frank Borgstedt vom Spielplatzförderverein und vom Freibadförderverein", sagt Hahn. "Damit es günstig bleibt, wurde viel Eigenarbeit eingerechnet. Und: Mehrere Mitglieder der Bürger Energiegesellschaft Nordheide BEN und der Jesteburger Klimakommune haben als Privatleute Spenden angekündigt: So können die Jugendlichen auf das Dach der Schutzhütte eine Solaranlage bauen, die ihre Handys mit Strom versorgt. Eine Bienenwiese würde von den benachbarten Schulen unterstützt.
Das Konzept des Jugendrats wird am Mittwoch, 22. November, im Jugend-, Senioren-, Sport- und Sozialausschusses (19 Uhr, Schützenhaus Am Alten Moor 10) öffentlich beraten.
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