Männer in Pflegeberufen setzen sich besonders ein
Der Ambulante Hauspflege Dienst (AHD) sucht männliche Pflegekräfte

Ausbilderin und "AHD-Männerbeauftragte" Eva Samulewitsch  mit Steven (v.li.)  Niklas, Joel, Justin, Tim und Joscha. Es fehlt Björn
  • Ausbilderin und "AHD-Männerbeauftragte" Eva Samulewitsch mit Steven (v.li.) Niklas, Joel, Justin, Tim und Joscha. Es fehlt Björn
  • Foto: Joachim Meyer / AHD
  • hochgeladen von Axel-Holger Haase

(ah). Der Pflegeberuf wird in der Öffentlichkeit weitestgehend als weibliche Domäne wahrgenommen, die Statistik bestätigt das. In Deutschland sind weit über 80 Prozent der Pflegekräfte Frauen. Beim Ambulanten Hauspflege Dienst (AHD) in Jesteburg möchte man dieses Verhältnis gerne ändern. Schon seit Jahren werden gezielt männliche Auszubildende gesucht. Über 50 Pflegekräfte bildete der AHD in den letzten 20 Jahren aus. Viele sind nach ihrem Examen geblieben. Bei den Patienten ist die Resonanz auf eine männliche Pflegekraft positiv. Die Gespräche miteinander verlaufen oft anders und werden als angenehme Alternative empfunden. Und im Falle eines Sturzes ist es oft vorteilhaft, wenn ein kräftiger Pfleger hinzugezogen werden kann, um den Patienten schnell wieder auf die Beine zu bekommen.
AHD-Inhaber Ole Bernatzki: „Selbstverständlich berücksichtigen wir die Wünsche der Patienten bezüglich weibliche oder männliche Pflegekraft, doch meistens ist das kein Thema. Auch innerbetrieblich schätze ich männliche Mitarbeiter. In unserem doch weiblich dominierten Arbeitsumfeld lockern männliche Kollegen die Atmosphäre auf und haben zum Beispiel bei Dienstbesprechungen eine andere Sicht auf die Dinge. Das ist bereichernd für beide Seiten. Und bei Firmenfeiern haben wir halt mehr Spaß …“
Bei der Motivation sind sich die männlichen Azubis einig: "Wir möchten Menschen helfen und Verantwortung übernehmen."
Allen Pflegekräften stehen nach der Ausbildung viele Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten offen. Pflegedienstleitung, Heimleiter, Praxisanleiter oder ein berufsbegleitendes Pflegestudium sind nur einige davon. Und trotz der negativen Meinungen hat der Pflegeberuf Zukunft. Er bietet Chancen und Perspektiven für ein erfülltes Berufsleben.
Der AHD sucht zum 1. August 2019 oder im folgenden Jahr junge Menschen, die sich zum Altenpfleger ausbilden lassen möchten. Natürlich beschränkt sich das nicht nur auf männliche Personen. Infos: Tel. 04183-2070 oder www.ahd-jesteburg.de, E-Mail: bewerbung@ahd-jesteburg.de

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