Vorreiter bei der Frührehabilitation

Staatssekretär Jörg Röhmann (2. v. re.) traf sich zu einem Fachgespräch mit Klaus Köhring (v. li.), Dr. Hans-Heinrich Aldag und Dr. Hans-Peter Neunzig
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Staatssekretär Jörg Röhmann besuchte Waldklinik Jesteburg.

mum. Jesteburg. Staatssekretär Jörg Röhmann aus dem niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung besuchte jetzt die Waldklinik Jesteburg. Anlass war ein Meinungsaustausch über gesundheitspolitische Fragen mit Dr. Hans-Heinrich Aldag, Geschäftsführer der Waldklinik, vor allem in dessen Funktionen als Vorsitzendem des Verbandes der Privatkliniken Niedersachsens und der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft (NKG). Mit dabei war zudem Klaus Köhring, Kaufmännischer Direktor der Hedon-Klinik in Lingen als ein weiteres Vorstandsmitglied des Verbandes der Privatkliniken. Da die Hedon-Klinik und die Waldklinik zudem zwei (von insgesamt zehn) Mitgliedern in der „Arbeitsgemeinschaft Neurologische Frührehabilitation in Niedersachsen“ (AGNFR) sind, nahmen Stand und Entwicklung dieser Spezialdisziplin der Krankenhausversorgung einen wesentlichen Anteil des Gesprächs ein. Besonders zu diesem Punkt kam als AGNFR-Sprecher auch Dr. Hans-Peter Neunzig, der Ärztliche Direktor der Waldklinik, hinzu.
In dem Gespräch waren die Experten mit Staatssekretär Röhmann einig über die Bedeutung der neurologischen Frührehabilitation. Sie wurde in den vergangenen Jahrzehnten mit erheblichem Aufwand in dafür spezialisierten Abteilungen aufgebaut und richtet sich an Patienten mit schwersten Beeinträchtigungen nach Unfällen, Schlaganfällen, Hirnblutungen, Sauerstoffmangelschäden und anderen Erkrankungen des Nervensystems. Auch die Waldklinik Jesteburg mit ihren etwa 400 Mitarbeitern gehört dazu und behandelt in diesem Spezialbereich Patienten aus ganz Niedersachsen, Hamburg und Bremen. 55 der der aktuell 170 Betten der Waldklinik sind aktuell dieser schwersten Behandlungsphase der neurologischen Rehabilitation zuzuordnen, wobei eine Ausweitung dieses Bereiches auf 75 Betten bereits Ende vergangenen Jahres vom Landesplanungsausschuss beschlossen wurde.
Staatssekretär Röhmann ließ sich von Aldag und Neunzig in diesem Zusammenhang konkret auch über den Planungsstand eines neuen Bettenhauses für die Waldklinik informieren. Außer den zusätzlichen Kapazitäten für die neurologische Frührehabilitation ist geplant, auch noch weitere für die nachfolgenden Rehaphasen vorzusehen.

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