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"Aggro Hulk" ist zu Hause

Freuen sich, dass Schildkröte "Aggro Hulk" (li.) wieder zu Hause ist: Kathrin und Leif Koch

Nach WOCHENBLATT-Bericht: Eigentümerin meldet sich bei Familie Koch.

mum. Jesteburg. Das ging jetzt aber schnell! Unmittelbar nachdem das WOCHENBLATT von Ausreißer "Aggro Hulk" berichtet hatte, wurde die griechische Landschildkröte auch schon von seiner Besitzerin bei Familie Koch abgeholt. Wie berichtet, entdeckte ein Freund der Kochs das Tier am Rande eines Maisfelds an der Straße "Am Trunhoop" in Jesteburg und brachte sie zu ihnen. Doch trotz Aufrufe in den sozialen Netzwerken meldete sich der Besitzer nicht.
Erschwerend kam hinzu, dass der Gast sich nicht gerade freundlich verhielt. "Aggro Hulk", so tauften die Kochs die Schildkröte aufgrund ihres aggressiven Verhaltens, terrorisierte ständig die beiden eigenen Schildkröten der Familie, ließ sie nicht schlafen oder rammte sie. Kathrin Koch musste die Tiere sogar zeitweise trennen.
Doch das hat jetzt ein Ende: In Wirklichkeit heißt "Aggro Hulk" Ramses und lebt gut einen Kilometer entfernt im Ginsterkamp. Auf ihrem Weg zu den Kochs muss die Schildkröte mehrere Grundstücke, Straßen und Felder überquert haben - und blieb dabei unbeschadet. Seine Besitzerin wurde von einer Freundin auf den Bericht im WOCHENBLATT angesprochen. Sie selbst hatte unsere Zeitung noch nicht gelesen. Kummer mit Schildkröten ist sie allerdings gewohnt. Ramses Mitbewohner Leo türmte auch schon vor einiger Zeit - und war dann sogar sieben Monate verschwunden.
Erfreut war Kathrin Koch von den vielen Anrufen hilfsbereiter WOCHENBLATT-Leser. "Einige rieten mir, das Tierheim in Buchholz zu kontaktieren, weil sie dort gute Erfahrungen gemacht haben." Und es gab auch einige Anrufer, die Ramses sehr gern bei sich aufgenommen hätten. Doch dieser ist jetzt wieder zu Hause am Ginsterkamp - bis zum nächsten "Ausbruch".

• Und die nächste Fund-Schildkröte:
Während "Aggro Hulk" wieder sicher zu Hause angekommen ist, fand Gudrun Heinemann im Jesteburger Heidjerweg die nächste Schildkröte. Sie entdeckte das Tier am Mittwochmittag. "Bei der Nothilfe sagte man mir, dass Schildkröten gerade jetzt häufig entlaufen. Es ist Paarungszeit und bei den Temperaturen fühlen sie sich wohl", so Heinemann. Außerdem neigen Schildkröten dazu, sich einzugraben. Allerdings kommen sie meist an anderen Stellen wieder aus der Erde.
• Wer die Schildkröte vermisst, kann sich gern an Gudrun Heinemann wenden. Sie ist unter der Telefonnummer 04183 - 50243 zu erreichen.

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