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Ein Fest für das Dorf

Dorffest-Organisatorin Loretta Wollenberg
   
Henning Oertzen stellv. Gemeindedirektor

Nahezu alle Vereine ziehen am kommenden Wochenende an einem Strang.

mum. Jesteburg. Loretta Wollenberg ist gut organisiert. In einem Aktenordner sammelt sie alle Unterlagen für eine große Veranstaltung, auf die sich nicht nur Jesteburger freuen dürfen: Loretta Wollenberg organisiert in diesem Jahr das Dorffest. Am Samstag und Sonntag, 25. und 26. August, soll rund um das "Heimathaus" gefeiert werden.
"Mir war zwar bewusst, dass die Organisation so einer Veranstaltung viel Arbeit macht", räumt Wollenberg ehrlich ein. "Aber da kommt doch eine ganze Menge zusammen." Unter anderem die vielen Gespräche mit den einzelnen Vereinen, die sich ebenfalls einbringen möchten. Und es gibt Herausforderungen zu meistern: Beispielsweise suchte Wollenberg Übernachtungsmöglichkeiten für eine Jugendkapelle. Das Ensemble (acht Kinder und drei Erwachsene) reist eigens für das Dorffest aus dem Chiemgau an. Am Sonntag werden sie ein Konzert geben. Passend dazu soll es im "Heimathaus" ein zünftiges Weißwurst-Essen geben. Dank eines Aufrufs im WOCHENBLATT konnten die Musiker untergebracht werden. Laut Wollenberg stellten zwei Familien ihr Ferienhaus, beziehungsweise ihre Ferienwohnung zur Verfügung. "Insgesamt war die Zusammenarbeit mit den vielen einzelnen Vertretern von Vereinen und Verbänden sehr positiv gewesen", so Wollenberg. "Alle haben sich mit großem Engagement eingebracht." Es sei schwer, einzelne herauszugreifen. Stellvertretend nennt die Organisatorin die Freiwillige Feuerwehr Jesteburg, den Schützenverein nebst Spielmannszug und das DRK.
Den Auftakt des Dorffest-Wochenendes hat Loretta Wollenberg genau vor Augen. Am Samstag um 14 Uhr sollen sich alle Vereine und Verbände des Ortes auf dem Parkplatz an der Harburger Straße treffen. Von dort geht es in einem riesigen Umzug, der vom Spielmannszug des Schützenvereins angeführt wird, durch den Ort. "Ich wünsche mir, dass alle Teilnehmer in ihren Uniformen, Trikots oder Trachten teilnehmen", so Wollenberg. Auch Fahrzeuge seien erlaubt. Solche Umzüge seien in Süddeutschland sehr verbreitet. Vielleicht setzt sich die Idee auch in der Nordheide durch? "Ich finde, Jesteburg hat so viel zu bieten. Dies ist eine gute Möglichkeit, das einmal zu zeigen." Das Motto könnte lauten: "Jesteburg zieht um!"
Der Umzug endet am "Heimathaus", wo sich zahlreiche Vereine präsentieren werden. Unter anderem ist der VfL Jesteburg mit einer Torwand vertreten. Die LandFrauen, die Kindergärten, die evangelische Jugend, der Verein "Jugend aktiv", die Kunststätte Bossard und die Schulen werden sich präsentieren und Aktionen anbieten. Loretta Wollenberg scheint es gelungen zu sein, alle Akteure ins Boot zu holen.
Am Abend gibt es dann reichlich Musik. Unter anderem tritt die Band "Sinnflut" aus Buchholz auf. Für besondere Momente wird der Berliner Lichtkünstler Christoph Mang sorgen. Der Eintritt ist selbstverständlich frei.
Schnäppchenjäger kommen am Sonntag auf ihre Kosten. Ab 10 Uhr findet auf dem Niedersachsenplatz ein Flohmarkt statt.

"Labyrinth der Stille"
Das "Labyrinth der Stille" hinter dem "Heimathaus" soll ein Platz des Rückzugs und der Besinnung oder für ein ruhiges Gespräch sein. Sitzplätze sind vorhanden. Das Labyrinth wird vorgezeichnet und im Laufe des Nachmittags von den Besuchern mit bunten Knicklichtern nach gesteckt, bis es mit dem Sonnenuntergang zum leuchtenden Zeichen für Frieden und ein Miteinander werden soll. "Auch ein Zeichen für den Erhalt einer dörflichen Gemeinschaft", so Loretta Wollenberg.
Die Knick-Lichter gibt es im Jesteburger Buchladen und am Stand des Orga-Teams (Verein Thaleia). Fünf Stück Stück kosten einen Euro. Das Geld kommt dem Vereinsziel, der Gründung eines internationalen Jugend-Kulturparlaments, zu Gute.

Den Gemeinsinn fördern

Grußwort von Bürgermeister Udo Heitmann und des stellv. Gemeindedirektors Henning Oertzen

Liebe Leser,
neue Ideen, neue Konzepte, neues Engagement. Irgendetwas ist immer anders als es vorher einmal war. Wandel, irgendwie schleichend wahrgenommen, produziert dennoch Veränderung. Wenn diese positiv erfahren wird, nehmen wir sie gern hin. Gab es zuvor Angenehmeres, berufen wir uns darauf und kritisieren das Aktuelle. So sind heute für (fast) jeden Anlass professionell ausgerichtete Feste im Portfolio. Der interessierte Event-Besucher hat nahezu von Dorf zu Dorf die große Auswahl, kann sich die Location für seine Bedürfnisse passgenau aussuchen.
Schon längst leiden unsere traditionell ausgerichteten Dorffeste an dem fehlenden Gemeinsinn jener, die - aus den verschiedensten Gründen - zum "Selberhandanlegen" keine Zeit und/oder keine Energie mehr haben.
Unter diesem Zeichen lobt der Rat der Gemeinde Jesteburg seit Jahren einen ansehnlichen Geldbetrag aus, der dann fließen kann, wenn sich aus der Bürgerschaft heraus ein Dorffest entwickelt. Umso erfreulicher ist das Wiedererstarken des besonderen bürgerlichen Engagements, das uns Gegenwartsverbraucher sogar flankiert von der uns wohlgesonnenen Nachbargemeinde Aschau im Chierngau - zeitgemäß zu neuem Miteinander begleitet.
Dazu passend das Motto: "Licht und Dunkel". Geschäftsleute, Vereine und Institutionen sind eingeladen, ihre Ideen in ein gemeinsames neues "Dorffest-Konzept" einzubringen. Viele Hände haben für den 25. und 26. August ein vielfältiges Programmangebot kreiert, in dem für jede Besucherin und jeden Besucher ein Grund für das Dabeisein zu finden sein sollte. Ein reichhaltiges, buntes Programm, das alle Bürger sowie Urlaubsgäste und Tagesbesucher einlädt, das Jesteburger Dorffest 2018 mit zu feiern.
Nehmen Sie sich ein wenig Ihrer Zeit, sich durch unser schönes Dorf treiben zu lassen, um alte Freundschaften zu vertiefen und neue zu schließen.
Herzlich dankt die Gemeinde Jesteburg allen, die durch ihren Beitrag zum Gelingen des Dorffestes beitragen und wünscht ihnen, dass alle Besucher fröhliche Stunden in unserem geschäftigen Jesteburg verbringen.
Udo Heitmann
Bürgermeister
Henning Oertzen
stellv. Gemeindedirektor


Das Bühnenprogramm

Von 16.15 bis 23.30 Uhr wird den Dorffest-Besuchern auf der Bühne ein unterhaltsames Programm geboten:
• 16.15 bis 17 Uhr: Die Jesteburger Oldstars (Udo Heitmann, Hans-Heinrich Aldag, Raimund Kasper und Teddy Ibing) eröffnen das Bühnenprogramm (Foto).
• 17.15 bis 17.45 Uhr: "The Blackout Experience", eine junge Band mit der Jesteburgerin Kathi Pabst. Sie ist seit 2010 Mitglied der Kammerspiele. Ebenso lange erhält sie eine musikalische Ausbildung an der Musikschule Farbenfroh.
• 18 bis 18.45 Uhr und 19.30 bis 20.30 Uhr: "Sinnflut", eine bekannte Band aus Buchholz, die Deutschrock spielt (eigene Texte, eigene Musik).
• 20.45 bis 21.45 Uhr: "Morphaton" ist der ehemalige Tölzer Sängerknabe Christoph Mang, der inzwischen in Berlin zu Hause ist. "Morphaton" spielt Electronica mit einem Technikfeuerwerk aus Ton und Licht und eigenen Texten.
• 22 bis 23.30 Uhr: "The Pettybreakers" ist eine in Jesteburg bekannte Band rund um den Jesteburger Musikschulleiter Frank Schmidt. Als "singender Gast" ist Schülerin Kathi Pabst dabei.