Handan Gök (30) über ihre Verbundenheit und ihren Job beim Tourismusverein
Altes Land: Blütezeit und Motorradgeräusche

Der neue Flyer "Erlebnisse im Alten Land" ist gerade herausgekommen - "auf klimafreundlichem Papier", sagt Handan Gök
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ab. Jork. Die Blütezeit ist gerade vorbei. Drei harte Wochen seien das gewesen, erzählt Handan Gök, aber auch eine sehr schöne Zeit. Die 30-jährige gebürtige Jorkerin arbeitet beim Tourismusverein Altes Land, macht die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Social Media, ist im Marketing und in der Finanzplanung involviert.  Seit einiger Zeit lebt sie im Hamburger Stadtteil Ottensen und fühlt sich dort sehr wohl. "So habe ich beides, Stadt und Land."

Heimatverbunden fühle sie sich besonders mit Beginn der Blütezeit, die gleichzeitig den Startschuss für die Tourismussaison gibt. "Und durch die Motorradgeräusche, die ich höre, wenn ich mit einem Eis in der Hand am Lüheanleger stehe und über die Elbe blicke", sagt die sympathische Jorkerin lächelnd.

Handan Gök ist im Tourismusverein Teil eines Teams aus vier Festangestellten und neun Aushilfskräften. Die Stimmung im Team sei gut, beinahe schon familiär, meint Gök. Alles werde gemeinsam besprochen, auch neue Ideen für die nächste Saison. Die beginnt offiziell im April und endet im Oktober. Doch schon ab November des Vorjahres gebe es die ersten Anfragen in der Tourist-Info im Zentrum Jorks, berichtet Handan Gök. "Das zeigt uns, dass wir etwas richtig machen."

Den Einstieg in die Tourismusbranche hatte Handan Gök erst nicht geplant. Nach ihrer Ausbildung zur Bürokauffrau bei der Gemeinde Jork arbeitete sie dort von 2008 bis 2013 im Personalbereich. Dann wurde sie gefragt, ob sie sich einen Job beim Tourismusverein vorstellen könne und griff zu. "Ich bin froh, dass ich diese Chance bekommen habe", sagt sie. "Denn im Marketing war ich ein absoluter Quereinsteiger."
Gerade hat der Tourismusverein den neuen Flyer "Erlebnisse im Alten Land" herausgebracht. Eine neue Tour sei das Genussradeln mit einem Gästeführer, der dabei Wissenswertes zur Region erzählt. Dazu gibt es vier Stopps mit Verköstigung. Wer nicht radeln möchte, kann die Tour auch im Bus machen.

Ihre Begeisterung für das Alte Land ist mitreißend: Handan Gök schwärmt von den Obsthöfen, von denen es "zum Glück viele gibt", spaziert gerne vom Yachthafen aus bis zum Lüheanleger. Manchmal radele sie zur Arbeit. "Mit der Fähre geht es bis Finkenwerder, danach sind es noch knapp 17 Kilometer." Jeder Fleck im Alten Land sei anders, das passt zu ihrem Entdeckergeist, denn eines ihrer größten Hobbys sei neben dem Sport das Reisen.

Auch ihre Freunde würden sie immer wieder ansprechen, erzählt Handan Gök. "Sie fragen dann beispielsweise, wann wir die nächste Radtour machen können."  Dann schnürt die Jorkerin, ähnlich wie bei den Touristen, für sie ein "Gesamtpaket" und begeistert auch den Freundeskreis für die Region.

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