WOCHENBLATT fragt seine Leser
Rudolf Abrams fordert mehr Solidarität in Corona-Zeiten - das sagen die Leser dazu

Rudolf Abrams spricht sich für einen Corona-Soli aus Foto: as
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(as). Für einen zeitlich befristeten Solidarbeitrag in der Corona-Krise - nicht nur für Millionäre - spricht sich WOCHENBLATT-Leser Rudolf Abrams aus Sottorf aus. Während einige Leser seinen Vorschlag unterstützen, halten andere gar nichts von der Idee:

Hella Knütel, Hechthausen: Vielen Dank an Herrn Rudolf Abrams! Ich habe diese Gedanken auch schon gehabt. Ein Lastenausgleich unter Corona-Gesichtspunkten wäre mir (Pensionärin) ein dringendes Bedürfnis. Ich habe bloß keine Ahnung, wie man das - außer im privaten Bekanntenkreis - handhaben könnte. Am besten vielleicht freiwillig, unter der Obhut einer kirchlichen oder gemeinnützigen Organisation?

Maria Palzer-Ishola, Stelle: Ich bin pensionierte Lehrerin, wohnhaft in Stelle und mit dem Vorschlag von Rudolf Abrams sehr einverstanden. Vor nicht langer Zeit habe ich in einer persönlichen E-Mail an Herrn Grosse-Brömer den gleichen Vorschlag gemacht, auch eine freundliche und persönliche Antwort bekommen, allerdings den Vorschlag ablehnend, da die "CDU gegen Steuererhöhungen ist".

Margret und Carlo Lindemann aus Kutenholz: Wir unterstützen die Ansicht von Rudolf Abrams voll, hatten schon oft in diese Richtung gedacht, da wir auch Pensionäre, nicht im gehobenen, aber im abgesicherten Bereich sind.

Thomas Waldmann, Drestedt: Fürwahr befinden wir uns - nicht nur in Deutschland, sondern weltweit - in einem globalen Ausnahmezustand, und da sollten wir uns mit den sozial Benachteiligten solidarisieren und als "Besserverdiener im Ruhestand" einen Beitrag leisten. Auch um gegen Schreihälse von Rechts, Ver-Querdenkern und Verschwörungs-Naivisten ein Zeichen zu setzen. Beginnen wir doch mit einem "gebührenpflichtigen SOLI-KONZERT", welches "gestreamt" werden kann - ich bin dabei.

Hildegard Kromus, Stade: Die Idee eines Solibeitrages von Herrn Abrams hat mich überzeugt und begeistert. Als Rentnerin sehe ich mich in der gleichen privilegierten Situation wie er. Ich stimme ihm zu, dass der Solibeitrag von der Politik gewollt sein muss und von ihr auch eingeführt werden sollte.
Solibeitrag, Vermögenssteuer, Grundeinkommen usw. - es wird höchste Zeit, dass die Politik dort tätig wird. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander, das kann und darf nicht so weitergehen. Ich hoffe sehr, dass die Idee von Herrn Abrams auf eine große Resonanz stößt und einen Stein ins Rollen bringt!

Marc Weidemann, Wenzendorf: Ich bin bisher in der glücklichen Lage gewesen, nicht finanziell Corona-betroffen zu sein und weiterhin mein volles Gehalt zu beziehen. Für mich wäre es selbstverständlich, denen, die unverschuldet in diese Notlage gekommen sind, damit finanziell zu helfen. Das sind für mich die Grundlagen des Sozialstaats.

Birgit Seeland, Oldendorf: Ich bin hoch erfreut, dass es offensichtlich Menschen gibt, die so denken und handeln wie ich.Auch ich fühle mich als Rentnerin privilegiert in dieser extrem schwierigen Corona-Zeit. Auch wenn meine Rente nicht besonders hoch ist, kann ich in dieser
großen Krise in Dankbarkeit mein Leben gestalten. Ich wäre sofort bereit, einen solidarischen Beitrag zu leisten um andere Menschen zu unterstützen, denen es jetzt durch die Krise wirtschaftlich schlecht geht. Das ist für mich als Nachkriegskind selbstverständlich.

Hermann Christiansen, Buchholz: Als Ruheständler mit sicheren Altersbezügen können meine Frau und ich diesen Ideen nur beipflichten.Wenn man im hier und vor allem „jetzt“ etwas tun will, hätte eine lokale Lösung, so wie Herr Abrams dies bereits im privaten Umfeld praktiziert, großen Charme.
Daran würden wir uns gerne beteiligen!

Mario Wienecke, Bendestorf: Von einem Solidarbeitrag in der Corona-Krise halte ich gar nichts. Die Rente, die ich beziehe, wurde genau berechnet - und zwar über die Beiträge, die über meine gesamte Arbeitszeit abgeführt wurden. Von der heutigen Rente werden schon Steuern, Krankenkasse und Pflegeversicherung einbehalten. Die Lebenshaltungskosten steigen ständig. Das ist das eine.
Noch viel ärgerlicher ist für mich der Umgang mit unseren Steuergeldern. Jedes größere Bauprojekt wird drei bis vier Mal teurer als veranschlagt. Die Mautverträge kosten uns hunderte Millionen durch die Arroganz eines Ministers. Die Cum-ex-Geschenke an die Warburg Bank, die Sanierung der Gorch Fock, diese Liste könnte man wohl endlos weiterführen. Deshalb wäre ein Soli - für was auch immer - ein Schlag in das Gesicht jedes Steuerzahlers.

Wolfgang Schwarz, Winsen: Der "Staat" hat sich immer wieder als schlechter Organisator oder gar korrupt erwiesen: Gastronomen investieren mutig in Corona-Vorsorge, aber Merkel & Co. sperren rundum zu. Wirecard, Maut-Desaster, Atom-Ausstieg usw. Verständlich, wenn ein Beamter seinem geliebten Staat noch mehr Kohle aus Steuergeldern / Solis verschaffen will. Aber absolut verkehrt. Gehälter der privaten Arbeitnehmer RAUF, Lohn- und Verbrauchssteuern RUNTER. Unsinnige Vorschriften für Gastronomie sofort aufheben.

Andreas Riechert, Tespe: Mir wird übel! Ich gehe jeden Tag zur Arbeit, zahle Einkommenssteuer, Soli, Kirchensteuer, Zwangssteuer GEZ und sogar Steuer auf Steuer (Mineralöl)! Und am Ende bezahlen meine Erben Steuer auf bereits versteuertes Geld! Ich denke, ich bin solidarisch genug!
Wenn Sie schon moralisieren und von Solidarität reden, warum dann nicht von Google, Amazon, Facebook, Apple und Microsoft? Würden die Steuern zahlen wie ich, hätten wir keine Geldsorgen und sogar weniger Steuern zu zahlen. Aber über Geld müssen Sie sich als ehemaliger Beamter ja keine Sorgen machen, dafür gehe ich ja jeden Tag buckeln.

Manfred Westphal, Buxtehude: Solidarität JA: Jeder nach seinem Können und Wollen, seinen Fähig- und Möglichkeiten. Absolut freiwillig, in der Familie, im privaten Umfeld, mit Gutscheinkauf, Einkaufshilfe, Fahrdienst ...
Solidarbeitrag NEIN: Ein Solidarbeitrag, mit dem damit verbundenen kostenintensiven Bürokratiemonster, ist absolut nicht notwendig. Die benötigten Gelder kann unsere Regierung mit gutem Willen sehr leicht einsparen. Wir erlauben uns nach China das zweitgrößte Parlament der Welt, den teuersten öffentlichen Rundfunk, eine der teuersten Finanzierungen der Parteien, eine geplante Erweiterung des Kanzleramtbaus für 600 Millionen Euro und tausende weitere Einsparreserven ... Dafür sollten unsere Nachkommen auf die Straße gehen und demonstrieren!

Rüdiger Störtebecker, Winsen: Wenn ein Großkonzern mehr Geld bekommt als der gesamte Mittelstand. Wenn Autokonzerne Geld bekommen, die keine Verluste haben, sondern nur Gewinn-einbrüche. Wenn Konzerne Geld bekommen, die noch Dividende auszahlen, und und und. Diese falschen Entscheidungen, die man nach der ersten Welle in den letzten Monaten in aller Ruhe hätte treffen können, wurden jetzt wieder nur über's Knie gebrochen.
Wenn Herr Abrams einen Soli-darbeitrag auch bei Rentnern fordert, frag ich mich nur, sollen wir für das Unvermögen unserer Politiker von unseren bereits versteuerten Renten noch mehr abgeben? Meine Frau und ich haben bei unseren Renten schon genug Abzüge und müssen am Jahresende beim Lohnsteuerjahresausgleich dann nochmal draufzahlen. Ich habe meinen Solidarbeitrag schon gezahlt, Herr Abrams.

Werner Nixdorf, Drochtersen: Für alle sind die Corona-Zeit und ihre Ausmaße schlimm. Ich bin nicht gegen das Helfen, ich bin auch solidarisch, aber man sollte sich nicht in dieser Zeit mit zusätzlichen Abgaben profilieren. Dafür ist der Staat zuständig und auch verantwortlich. Einen Soli-darbeitrag kann man auch leisten, indem man sich einsetzt, dass alle Beamten endlich Steuern bezahlen. Jeder, der für diesen Staat arbeiten geht, der Rente bezieht oder sich eine Leistung aus einer Versicherung auszahlen lässt, weiß, was an Steuern zu zahlen ist. Von diesen Steuern leben dann alle! Deshalb wäre es gut, wenn in diesen Steuertopf auch die Beamten mit einzahlen würden.

Autor:

Anke Settekorn aus Jesteburg

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