Tag des Apfels: 11. Januar
Sauer oder süß, knackig oder mürbe: Einfach zum Anbeißen

Rote Apfelsorten enthalten mehr Vitamin C als Grüne
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(as). Er ist das beliebteste Obst der Deutschen: der Apfel. Statistisch gesehen verzehrt jeder Deutsche im Schnitt 21 Kilogramm Äpfel pro Jahr. Zum Vergleich: Von der Banane, der Deutschen zweitliebstem Obst, werden lediglich 12 Kilogramm pro Jahr und Kopf gegessen.
Ein Hoch auf den Apfel!
Laut der Initiative "Deutschland - Mein Garten" wurden 2019 in der Bundesrepublik rund 950.000 Tonnen Äpfel geerntet – trotz Trockenheit und teilweise Dürre. 17,4 Kilo des köstlichen Kernobstes kaufte im vergangenen Jahr jeder private deutsche Haushalt. Das macht rund 116 Äpfel pro Haushalt oder rund 57 Äpfel pro Person. Apfelliebhaber haben dabei die Qual der Wahl: Denn der Handel bietet im Schnitt ein Sortiment von etwa 15 verschiedenen Apfelsorten. Der beliebteste Apfel im heimischen Ranking ist der Elstar (17 Prozent Absatzmenge), gefolgt vom Braeburn (14 Prozent) und den Jonagold/Jonared (12,5 Prozent), Gala (8,5 Prozent) und Golden Delicious (2,5 Prozent). Auf dieses Sextett entfällt dementsprechend auch gut die Hälfte der deutschen Produktion.
Äpfel werden in Deutschland auf einer Fläche von 34.000 Hektar angebaut – das entspricht fast ganz Mallorca! Die wichtigsten Apfelregionen liegen an der Niederelbe, am Bodensee, im Rheinland und in Sachsen. Mit dem Alten Land (rund 10.500 Hektar Anbaufläche, 90 Prozent davon für Äpfel) liegt eines der bekanntesten Anbaugebiete in unserer direkten Nachbarschaft. Fast jeder dritte deutsche Apfel stammt aus der Region. Hier wachsen z.B. der fruchtig-säuerliche Boskoop, der saftige Elstar, der feinsäuerliche Holsteiner Cox oder der für viele Allergiker geeignete Wellant.
Konzentrierte Powerfrucht
“An apple a day keeps the doctor away": Auch wenn der tägliche Apfel nicht jeden Gang zum Doktor erspart - er beherbergt doch so einige Goodies für den menschlichen Körper. Mit seiner geballten Vitamin-Power stärkt er die Abwehrkräfte und leistet noch so einiges mehr beispielsweise für unsere Verdauung und Zahngesundheit. Und nach den Festtags-Schlemmereien ist frisches, gesundes Obst ohnehin eine willkommene Abwechslung!
Besser fürs Klima
Heimische Äpfel werden reif geerntet und sind dank ausgefeilter Lagertechnologie jetzt noch ebenso knackig, frisch und aromatisch wie Äpfel die direkt vom Baum kommen. Und sie schmecken auch dem Klima. Denn selbst bis zum Frühjahr weisen eingelagerte Äpfel eine bessere Klimabilanz auf als Importware aus Neuseeland. Den zahlreichen Apfel-Fans stehen dadurch auch jetzt im Januar knackig-leckere, heimische Äpfel in großer Auswahl zur Verfügung.
Äpfel richtig lagern
Im Kühlschrank bleiben Äpfel wochenlang frisch und knackig. Darüber hinaus lassen sie sich auch ohne Kühlung über lange Zeiträume einlagern. Dafür müssen sie an einem trockenen und dunklen Ort verstaut werden. Optimal geeignet sind kühle Kellerräume. Es ist ratsam, die Äpfel weich und ohne direkten Kontakt zu anderen Äpfeln zu betten. Am besten mehrlagiges Zeitungspapier einschichten. Die Äpfel sollten mit dem Stiel nach unten eingelagert werden. Es lohnt sich, die Lageräpfel etwa einmal pro Woche zu kontrollieren und schadhafte Äpfel auszusortieren, damit sie die gesunden nicht "anstecken".

Der Tag des deutschen Apfels

Mit dem "Tag des deutschen Apfels" möchte die Initiative "Deutschland - Mein Garten" im Auftrag der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e.V. (BVEO) auf die Qualität und Vielfalt heimischer Sorten hinweisen. Seit 2010 wird der Aktionstag jährlich am 11. Januar gefeiert.
In diesem Jahr laden „Deutschland – Mein Garten“ und FlixBus am Samstag bundesweit Reisende zu einem gesunden und knackfrischen Reiseproviant ein. Am ZOB in Hamburg und in weiteren Großstädten werden 20.000 Äpfel nebst Informationen über die vielen Frische-, Qualitäts- und Umweltvorteile von Äpfeln aus Deutschland verteilt. Als Preise eines Gewinnspiels winken zudem zehn FlixBus-Reise-Gutscheine für je eine Hin- und Rückfahrt im gesamten Streckennetz.
• Mehr Infos gibt es unter https://deutsches-obst-und-gemuese.de/.

Saftige Altländer Apfeltorte

Das Alte Land ist Nordeuropas größtes zusammenhängendes Apfelanbaugebiet. Klar, dass bei diesem leckeren Kuchen der Altländer Landfrauen der Apfel die die Hauptrolle spielt.
Zutaten für den Teig: 150 g Butter, 100 g Zucker, 1 Pck. Vanillezucker, 3 Eier, 125 g zarte Haferflocken, 50 g Weizenmehl (Type 1050), 1,5 TL Backpulver, abgeriebene Schale einer Zitrone. Fett und zarte Haferflocken für die Form.
Für die Füllung: 1 kg Äpfel, Saft einer halben Zitrone, 40 g Butter, 75 g gehackte Mandeln, 50 g Zucker.
Zubereitung: Für die Füllung die geschälten und gewürfelten Äpfel mit dem Saft einer halben Zitrone dünsten. Nach dem Erkalten mit geschmolzener Butter, Mandeln und Zucker vermischen. Aus den Zutaten für den Teig einen Rührteig herstellen, davon drei Viertel der Menge in eine gefettete und mit Haferflocken bestreute Springform geben. Die Füllung darauf verteilen. Vom Rest des Teiges mit einem Teelöffel kleine Häufchen auf die Füllung setzen. Bei 190 Grad ca. 60 Min. backen.

Rote Apfelsorten enthalten mehr Vitamin C als Grüne
Ob am Stück, im Salat, als Saft oder Kuchen: Der Apfel schmeckt immer

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