ig. Wischhafen. Rita Basios-Schlünz malt seit 2008 und ist bekannt unter dem Namen „Die Elbmalerin“. Der Titel besagt vieles. Besonders die tiefe Verbundenheit mit der Elbe ist es, was sie und ihre Werke ausmacht.
Ihre Liebe zu den Schiffen auf der Elbe spiegelt sich in vielen ihrer Bilder wider. Das Besondere: Für die Grundierung ihrer Werke benutzt sie feinsten Elbsand. "Ich fühle mich schon lange mit dem lebendigen Fluss Elbe zutiefst verbunden. Viele, die meine Bilder gesehen haben und sich mit ihnen identifizieren, freuen sich über jedes neue Bild aus meiner Hand", so Basios-Schlünz. Die Motive ihrer Gemälde haben meistens Tonnage: Containerschiffe, Stückgutfrachter, Musikdampfer und klassische Segler.

Die Künstlerin - geboren 1952 in Wedel und aufgewachsen in Schulau mit Blick auf den Strom und die Schiffsbegrüßungsanlage im Ohr – wohnt seit einigen Monaten in Wischhafen. In dem beschaulichen Ort hat sie die ehemalige Kult-Gastronomie "Hafengaststätte Krooß" erworben, liebvoll saniert und zu ihrem neuen Zuhause gemacht. Sie fühle sich hier richtig wohl, erzählt die Malerin. „Die Ruhe am kleinen Hafen inspiriert mich, bietet mir viele Anregungen für meine Werke.“ Zu Kehdingen hat Basios-Schlünz eine besondere Beziehung: “Mein Großvater war der letzte tätige Elb-Leuchtturmwärter auf Krautsand.“ Und dort habe sie viele glückliche Jahre ihrer Kindheit verbracht. „Die gemeinsamen Ausflüge auf der Elbe und in den Hamburger Hafen mit seinem Boot haben mich als Kind schon immer fasziniert.“

Lange Zeit war der alte Leuchtturm das Wahrzeichen der Elbinsel Krautsand. 1978 wurde er im Zuge des Deichbaus abgerissen und durch einen modernen Zweckbau ersetzt. Das Wahrzeichen auf der Elbinsel wird gerade von der Elbmalerin auf Leinwand gebracht. Und soll auf dem Hauptfest der 400-Jahr-Feier Krautand für einen guten Zweck versteigert werden.

Die Künstlerin absolvierte nach ihrem Realschulbschluss 1969 eine Ausbildung in der Steuerbranche, führte dann ab 1973 eine Gastronomie in Wedel. Erst relativ spät kam sie auf auf die Idee, zum Pinsel zu greifen. 2008 begann sie die Schiffe ihres Mannes Rainer Schlünz, der selbst viele Jahre als Kapitän zur See gefahren ist, in Acryl zu malen. Aus diesen Anfängen entwickelten sich die Motive ihrer Bilder. Mittlerweile hat der Begriff „Elbmalerin“ in der maritimen Szene große Beachtung gefunden. Es kommen Anfragen von diversen Galerien und Museen weltweit.

Erst kürzlich präsentierte die Elbmalerin ihre maritimen Werke auf einer Vernissage an Bord des Hamburger Museumsschiffs Cap San Diego. Viele prominente Gäste kamen, um ihre Kunstausstellung „Kleine Schiffe große Pötte“ in den Ladeluken 1 und 2 zu bestaunen. Und Otto Waalkes outete sich auf einer weiteren Ausstellung in einer Hamburger Galerie als ein Fan ihrer Kunst. Der Komiker offenbarte der Künstlerin, wie gut ihm die Gemälde von ihr gefallen. Sein Kommentar: „Du malst ja viel besser als ich.“ Demnächst soll auch in Wischhafen eine Vernissage erfolgen. Räumlichkeiten mit Schaufenster mitten im Ort sind erworben.

Autor:

Dirk Ludewig aus Stade

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