Mühlenhof-Gegner sammeln Unterschriften

Die Gruppe von Ferienhaus-Gegnern bei einem Treffen in Kleinwörden. Auch "Mühlenhof"-Nachbar Torsten Lüllau (2. v. li.) nahm teil
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Protest gegen Ferienanlage in Kleinwörden: Anwohner schalten Rechtsanwälte ein

tp. Kleinwörden. Die Gegner der geplanten Ferienanlage neben dem Gästehaus "Mühlenhof" des Unternehmers Josef Borgs im Oste-Dorf Kleinwörden (Samtgemeinde Hemmoor) haben ihre Einwendungen gegen das Bauvorhaben formuliert. Zudem riefen sie eine Unterschriftensammlung ins Leben.
Nach der WOCHENBLATT-Berichterstattung "Ein einzelner stört das Idyll" über die von Borgs geplanten maximal acht Meter hohen Ferienhäuser mit je zwei Wohneinheiten auf jeweils 150 Quadratmetern Grundfläche haben die Protstler einige Treffen abgehalten und sich dabei auf gemeinsame Argumente gegen die Anlage geeinigt. Laut Torsten Lüllau, der als nächster "Mühlenhof"-Nachbar direkt von dem Projekt betroffen ist, halten die Gegner u.a. die Anzahl von bis zu zwölf Gebäude an und die damit einhergehenden geschätzten 120 Gästebetten von für zu hoch. Die Gruppe hat in der Angelegenheit zwischenzeitlich zwei Rechtsanwälte eingeschaltet.
Überdies sammeln die Anwohner Unterschriften gegen die Feriendomizile. Torsten Lüllau rechnet damit, dass sich gut 100 Bürger daran beteiligen werden. Die Unterschriftenliste soll in Kürze an Gemeindedirektor Dirk Brauer überreicht werden.
Noch bis Donnerstag, 18. August, kann jedermann die Ferienanlagen-Pläne im Rathaus der Samtgemeinde Hemmoor einsehen und dazu schriftlich Kritik und Einwendungen vorbringen.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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