Ein Engel bringt Hoffnung
Stahlfigur dem Seniorenheim Klosterfeld in Himmelpforten gestiftet

Die Freude über den Engel war sowohl bei den Bewohnern 
als auch bei den Mitarbeitern riesig
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  • Die Freude über den Engel war sowohl bei den Bewohnern
    als auch bei den Mitarbeitern riesig
  • Foto: Seniorenheim Klosterfeld
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jab. Himmelpforten. „Im Herzen bin ich bei dir“ – das verkündet der Engel aus Stahl seit vergangener Woche im Seniorenheim Klosterfeld in Himmelpforten. Er soll Bewohnern sowie Mitarbeitern Hoffnung schenken und sie in Zeiten der Corona-Krise aufmuntern. Denn momentan sind Besuche von Angehörigen wegen der hohen Ansteckungsgefahr mit dem Covid-19 nicht erlaubt.

"Das war wirklich eine große Überraschung. Wir sind total gerührt", sagt Margarethe Wüstefeld, Leiterin des Seniorenheims. Aber nicht nur die Mitarbeiter sind überrascht von so viel Zuwendung von außerhalb. Auch die Bewohner finden diese Aktion klasse. "Einige haben sogar Tränen der Rührung in den Augen, wenn sie den Engel sehen", verrät Wüstefeld.

Der Engel wechselt nun wöchentlich zwischen den sieben Wohngruppen und verbreitet dort Hoffnung und Zuversicht. "Er ist ein Lichtblick im derzeitig schwierigen Alltag, denn einige sind schon traurig, dass sie ihre Angehörigen nicht sehen können", so Wüstefeld. Er zeige mit seinem Spruchband, dass dennoch niemand allein ist, auch wenn gerade keiner zu Besuch kommen darf.

Genau das war auch die Idee der Aktion. Volker und Marlon Helms, Schweißer der Kreativwerkstatt Milchstelle, sind wie viele Unternehmer auch von der Corona-Krise betroffen. "Aber wir machen das Beste daraus", so Volker Helms. Diese Einstellung wollen sie anderen weitergeben. Sie wollten die Älteren zum Lächeln bringen und sie aufmuntern, so Helms. Der zwei Meter breite und 1,30 Meter hohe Engel symbolisiere nicht nur Hoffnung. Er stehe auch für die Verstorbenen und für jeden, den man gerade vermisst. Gleichzeitig zeige er aber, dass diese Personen im Herzen immer bei einem sind.

Die Freude über den Engel war sowohl bei den Bewohnern 
als auch bei den Mitarbeitern riesig
Marlon (li.) und Volker Helms wollen den Senioren Mut machen
Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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