Der Seniorenbeirat der Samtgemeinde möchte wieder durchstarten
Eine Stimme für die Senioren

Marga Hoops

ig. Himmelpforten. Sie stimmen sich mit der Samtgemeinde ab, sind Ansprechpartner für die Senioren, planen mit der Kommune gemeinsame Veranstaltungen und machen Verbesserungsvorschläge: Der Seniorenbeirat der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten setzt sich seit Jahren für die Belange älterer Mitbürger ein. "Auch wenn aktuell wegen der Corona-Pandemie Ruhe eingekehrt ist", sagt die Erste Vorsitzende des Gremiums, Marga Hoops.

Die konstituierende Sitzung fand im Jahr 2017 statt. In der Zwischenzeit sei viel passiert. Im Angebot standen z.B. Ausflüge oder ein rustikales Seniorenfrühstück mit rund 180 Teilnehmern in der Eulsete-Halle – "garniert" mit plattdeutschen Beiträgen. "Allesamt top organisiert. Sie bleiben in bester Erinnerung", so Hoops. Das sieht Maren Hintelmann, Verwaltungsfachangestellte und Leiterin des Seniorenservicebüros im Himmelpfortener Rathaus, ebenso. Das Feedback sei großartig gewesen. "Beim Frühstück wurde sogar ‚Oh, wie ist das schön’ intoniert." Die Aktionen konnten mit finanzieller Unterstützung durch die Samtgemeinde, Spenden des Beirates und einen kleinen Beitrag der teilnehmenden Senioren finanziert werden.

Auch wurde inzwischen ein Kommunikationsnetzwerk aufgebaut, um die ältere Generation mit Informationen zu versorgen. Aktuell gibt es noch keine konkreten Pläne für das laufende Jahr. "Weil ja immer noch Versammlungen untersagt sind", so Hoops. Das sei eine unschöne Situation. "Wir hoffen aber, dass bald wieder Treffen möglich sind."

Der Seniorenbeirat vertritt die Belange der in der Samtgemeinde lebenden Bürger der sogenannten "Generation 60plus", ist parteipolitisch neutral und unabhängig. Die Gruppe arbeitet eng mit dem 2015 eröffneten Servicebüro für Senioren, Pflegebedürftige und deren Angehörige zusammen. Die Zusammenarbeit funktioniere hervorragend, betont Hintelmann. Dort erhalten die Ratsuchenden Hilfe beim Ausfüllen von Formularen und Anträgen für beispielsweise eine Alters-, aber auch Witwen- und Witwerrente. Auch bei der Beantragung der Grundsicherung, einem Schwerbehindertenausweis oder der Befreiung der Zuzahlung bei den Krankenkassen ist das Servicebüro verfügbar. Wenn Corona es zulasse, soll es möglichst schnell auch wieder Informations-Veranstaltungen zu seniorenspezifischen Plänen geben. Termine mussten schon abgesagt werden, sollen aber nachgeholt werden. Ein Thema der Treffen: "Pflegefall. Was nun?"

Autor:

Dirk Ludewig aus Stade

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