Kein Traditionstag wegen Corona
Salzhäuser Kirch- & Markttag fällt aus

Erörterten die Absage des Events (v. li.): Elisabeth Mestmacher, Hans-Uwe Weyer, Barbara Frahm, Pastor Martin Alex, Birgit Kregler und Christiane Oertzen von den Vorständen des Vereins 
"Salzhausen e.V." und der Gesamtkirchengemeinde
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  • Erörterten die Absage des Events (v. li.): Elisabeth Mestmacher, Hans-Uwe Weyer, Barbara Frahm, Pastor Martin Alex, Birgit Kregler und Christiane Oertzen von den Vorständen des Vereins
    "Salzhausen e.V." und der Gesamtkirchengemeinde
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ce. Salzhausen. Seit über 20 Jahren lockt der Kirch- und Markttag jeweils am dritten Sonntag im September Tausende Besucher aus dem gesamten Hamburger Speckgürtel in den Heideort. Aufgrund der Corona-Pandemie haben der Verein "Salzhausen e.V. - Kultur - Heimat - Leben" und die Gesamtkirchengemeinde Salzhausen-Raven als Veranstalter aber jetzt beschlossen, die Traditionsveranstaltung diesmal ausfallen zu lassen.
"Bei dem zu erwartenden Menschenandrang könnten wir die vorgegebenen Abstandsregeln und andere Vorsichtsmaßnahmen nicht einhalten, und viele der von weit her kommenden Besucher würden sich nicht sicher fühlen", begründeten "Salzhausen e.V."-Vorsitzender Hans-Uwe Weyer und Pastor Martin Alex vom Kirchenvorstand im Gespräch mit dem WOCHENBLATT die Entscheidung. Beim Ortstermin mit dabei: Barbara Frahm, Birgit Kregler und Christiane Oertzen vom "Salzhausen e.V."-Vorstand sowie Bürgermeisterin Elisabeth Mestmacher, die sich seit vielen Jahren im Kirch- und Markttag-Organisationsteam engagiert.
"Vorerst bis 31. August sind Corona-bedingt ja alle Großveranstaltungen bundesweit verboten. Sollten danach Events wieder stattfinden dürfen, wäre eine Planungszeit von drei Wochen für uns zu knapp", räumte Hans-Uwe Weyer ein. Christiane Oertzen wies zudem auf die "große Verantwortung" hin, die die Veranstalter für das Wohl von Gastgebern und Gästen zu tragen hätten.
"In der Bevölkerung herrscht eine große Akzeptanz, dass wir den Kirch- und Markttag ausfallen lassen", ergänzte Elisabeth Mestmacher. "Er ist seit jeher eine gesellige, jedoch gemäßigte Veranstaltung ohne Discoparty oder andere laute Effekte. Trotzdem wäre mir mit Blick auf die aktuellen Gegebenheiten nicht danach zumute. Und so geht es auch vielen anderen Menschen."
Für Verein, Kirche und die teilnehmenden Gewerbetreibenden sei das Event - so Martin Alex - immer eine "wichtige Einnahmequelle" gewesen. "Diese Einnahmen fallen für uns alle weg, aber Sicherheit und Gesundheit gehen eindeutig vor", betonte Alex und sprach damit allen Beteiligten aus dem Herzen. "Wir blicken nun optimistisch in die Zukunft und hoffen, dass der Weihnachtsmarkt wie gewohnt stattfinden kann und wir dort wieder unbeschwert gemeinsam feiern können."

Erörterten die Absage des Events (v. li.): Elisabeth Mestmacher, Hans-Uwe Weyer, Barbara Frahm, Pastor Martin Alex, Birgit Kregler und Christiane Oertzen von den Vorständen des Vereins 
"Salzhausen e.V." und der Gesamtkirchengemeinde
Ein Besuchermagnet des Kirch- und Markttages: Auch wegen des großen Flohmarktes in der Schulstraße haben die Veranstalter Sicherheitsbedenken
Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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