Maschen: Rechenzentrum doch kleiner
Wohnungen, Gewerbe, Feuerwehr - und Rechner
- Um dieses Gebiet zwischen Autobahn und Dorf geht es: Wohnungen und Feuerwehr sollen im Norden entstehen, im südlichen Teil ein Fachmarktzentrum und ein Rechenzentrum
- Foto: RKW Architektur
- hochgeladen von Gabriele Poepleu
Das in Maschen geplante Rechenzentrum soll nun doch kleiner werden, als ursprünglich angedacht war (das WOCHENBLATT berichtete). Die Entwicklungsfirma Revitalis Development GmbH will das Gebiet an der Winsener Straße/Homsstraße zwischen Autobahn, Maschener Ortskern und Wohngebiet "grundlegend weiterentwickeln" und mehr den Bedürfnissen der Gemeinde und den Wünschen der Bürger anpassen", heißt es in einer Pressemitteilung des Hamburger Unternehmens.
Rechenzentrum wird kleiner
Nach intensiven Gesprächen mit der Gemeinde, Fachbehörden, Politikern, Versorgern sowie Bürgern werde das ursprünglich geplante Rechenzentrum deutlich kleiner dimensioniert als bislang vorgesehen. Hintergrund sei nicht nur der Bürgerwille, sondern auch "die aktuell verfügbaren Netzkapazitäten" sowie das Ziel, eine "städtebaulich und gesellschaftlich ausgewogene Entwicklung" hinzubekommen.
„Wir haben die Hinweise und Bedenken aus zahlreichen Gesprächen der Bürgerschaft sehr ernst genommen. Die neue Planung reduziert die bauliche Dimension des Rechenzentrums erheblich und schafft gleichzeitig zusätzlichen Mehrwert für Seevetal im Bereich Wohnen, Nahversorgung und für ansässige Handwerksbetriebe“, erklärt Revitalis-Geschäftsführer Marc Wirtz.
Neues Konzept mit vier Bausteinen
Die neue Konzeption sieht vier wesentliche Bausteine vor: Auf den Flächen nördlich der Winsener Straße gegenüber der Autobahnanschlussstelle soll ein Wohnquartier entstehen. Geplant sind unterschiedliche Wohnformen für Familien, Senioren und Erwerbstätige.
Auch die Gemeinde habe ihr Interesse an der Entwicklung bekundet, teilt Revitalis mit. Sie habe ein Angebot für den Erwerb einer Teilfläche des nördlichen Grundstücks abgegeben, um dort eine neue Feuerwache zu bauen.
Handwerker und Gewerbe
Ergänzend zum Wohnquartier und optional der neuen Gemeindefeuerwehr wird ein Handwerker- und Gewerbehof entwickelt. Lokale und regionale Betriebe erhalten hier moderne Flächen für Werkstätten, Lager und Dienstleistungen. Ziel ist die Stärkung des örtlichen Mittelstands sowie die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze.
Fachmarktzentrum für den täglichen Bedarf
Im südlichen Grundstücksbereich ist ein Fachmarktzentrum mit Angeboten des täglichen Bedarfs vorgesehen u. a. ein Lebensmittelmarkt nebst Discounter und Drogeriemarkt. Erste Nahversorger hätten schon ihr Interesse bekundet.
Weniger Emissionen durch geringere Größe
Die geringere Größe des Rechenzentrums soll nicht nur die baulichen Auswirkungen und den Flächenbedarf erheblich verringern. Gleichzeitig werde damit "die digitale Infrastruktur als wichtiger Zukunftsbaustein für den Wirtschaftsstandort Seevetal" gestärkt, heißt es bei Revitals. Von der Neuplanung profitierten Gemeinde und Bürger gleich mehrfach: Neben zusätzlichem Wohnraum entstehen neue Arbeitsplätze, eine verbesserte Nahversorgung, Flächen für lokale Unternehmen, die damit für zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen sorgten.
Infoveranstaltung am 26. August statt im Juni
„Unser Ziel ist es, ein Projekt zu entwickeln, das wirtschaftlich tragfähig ist, den Anforderungen der Gemeinde entspricht und eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung findet“, so Wirtz. Revitalis plant - statt des ursprünglich für Juni angekündigten Termins - deshalb eine Informationsveranstaltung für Bürger am Mittwoch, 26. August, zu diesem Projekt im Maschener Schützenhaus (Maschener Schützenstraße 50).
Das Unternehmen: Revitalis Development GmbH
Revitalis mit Hauptsitz in Hamburg entwickelt und revitalisiert Immobilienprojekte in ganz Deutschland. Das Unternehmen konzentriert sich nach eigenen Aussagen auf Aufwertung bestehender Immobilien und Umwandlung bestehender Nutzungen. Im Wohnungsneubau gehe es vor allem um bezahlbaren Wohnungsbau und Projekte der Revitalis-Eigenmarke "behome". Außerdem kümmert man sich auch um Denkmalschutzliegenschaften.
Seit Gründung im Jahr 2011 beträgt das Investitionsvolumen der Revitalis über 1,6 Milliarden Euro.
Warum wird das geplante Rechenzentrum in Maschen kleiner als ursprünglich geplant?
Die Revitalis Development GmbH hat die Planungen nach Gesprächen mit Bürgern, Gemeinde, Behörden und Versorgern überarbeitet. Gründe sind unter anderem die geäußerten Bedenken aus der Bevölkerung, die aktuell verfügbaren Netzkapazitäten sowie das Ziel einer ausgewogenen städtebaulichen Entwicklung.
Welche neuen Nutzungen sind auf dem Gelände an der Winsener Straße und Homsstraße in Maschen geplant?
Das neue Konzept umfasst vier Bausteine: ein kleineres Rechenzentrum, ein Wohnquartier für Familien, Senioren und Erwerbstätige, einen Handwerker- und Gewerbehof für regionale Betriebe sowie ein Fachmarktzentrum mit Lebensmittelmarkt, Discounter und Drogeriemarkt.
Soll in Maschen eine neue Feuerwache entstehen?
Ja. Nach Angaben von Revitalis hat die Gemeinde Seevetal Interesse bekundet und ein Angebot für den Erwerb einer Teilfläche des nördlichen Grundstücks abgegeben. Dort könnte eine neue Feuerwache gebaut werden.
Welche Vorteile verspricht das neue Konzept für Maschen und Seevetal?
Durch die Neuplanung sollen zusätzlicher Wohnraum, neue Arbeitsplätze, eine bessere Nahversorgung sowie Flächen für Handwerks- und Gewerbebetriebe entstehen. Zudem sollen die geringere Größe des Rechenzentrums und der reduzierte Flächenbedarf die Auswirkungen auf die Umgebung verringern.
Wann können sich Bürger über die neuen Pläne für das Rechenzentrum in Maschen informieren?
Revitalis lädt für Mittwoch, 26. August, zu einer Informationsveranstaltung ins Maschener Schützenhaus an der Maschener Schützenstraße 50 ein. Dort sollen die überarbeiteten Planungen vorgestellt und erläutert werden.
Wer ist die Revitalis Development GmbH?
Die Revitalis Development GmbH mit Sitz in Hamburg entwickelt und revitalisiert Immobilienprojekte in ganz Deutschland. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Aufwertung bestehender Immobilien, die Entwicklung von Wohnungsbauprojekten und Denkmalschutzobjekten. Seit der Gründung im Jahr 2011 beträgt das Investitionsvolumen nach eigenen Angaben mehr als 1,6 Milliarden Euro.
Das in Maschen geplante Rechenzentrum soll nun doch kleiner werden, als ursprünglich angedacht war (das WOCHENBLATT berichtete). Die Entwicklungsfirma Revitalis Development GmbH will das Gebiet an der Winsener Straße/Homsstraße zwischen Autobahn, Maschener Ortskern und Wohngebiet "grundlegend weiterentwickeln" und mehr den Bedürfnissen der Gemeinde und den Wünschen der Bürger anpassen", heißt es in einer Pressemitteilung des Hamburger Unternehmens.
Rechenzentrum wird kleiner
Nach intensiven Gesprächen mit der Gemeinde, Fachbehörden, Politikern, Versorgern sowie Bürgern werde das ursprünglich geplante Rechenzentrum deutlich kleiner dimensioniert als bislang vorgesehen. Hintergrund sei nicht nur der Bürgerwille, sondern auch "die aktuell verfügbaren Netzkapazitäten" sowie das Ziel, eine "städtebaulich und gesellschaftlich ausgewogene Entwicklung" hinzubekommen.
„Wir haben die Hinweise und Bedenken aus zahlreichen Gesprächen der Bürgerschaft sehr ernst genommen. Die neue Planung reduziert die bauliche Dimension des Rechenzentrums erheblich und schafft gleichzeitig zusätzlichen Mehrwert für Seevetal im Bereich Wohnen, Nahversorgung und für ansässige Handwerksbetriebe“, erklärt Revitalis-Geschäftsführer Marc Wirtz.
Neues Konzept mit vier Bausteinen
Die neue Konzeption sieht vier wesentliche Bausteine vor: Auf den Flächen nördlich der Winsener Straße gegenüber der Autobahnanschlussstelle soll ein Wohnquartier entstehen. Geplant sind unterschiedliche Wohnformen für Familien, Senioren und Erwerbstätige.
Auch die Gemeinde habe ihr Interesse an der Entwicklung bekundet, teilt Revitalis mit. Sie habe ein Angebot für den Erwerb einer Teilfläche des nördlichen Grundstücks abgegeben, um dort eine neue Feuerwache zu bauen.
Handwerker und Gewerbe
Ergänzend zum Wohnquartier und optional der neuen Gemeindefeuerwehr wird ein Handwerker- und Gewerbehof entwickelt. Lokale und regionale Betriebe erhalten hier moderne Flächen für Werkstätten, Lager und Dienstleistungen. Ziel ist die Stärkung des örtlichen Mittelstands sowie die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze.
Fachmarktzentrum für den täglichen Bedarf
Im südlichen Grundstücksbereich ist ein Fachmarktzentrum mit Angeboten des täglichen Bedarfs vorgesehen u. a. ein Lebensmittelmarkt nebst Discounter und Drogeriemarkt. Erste Nahversorger hätten schon ihr Interesse bekundet.
Weniger Emissionen durch geringere Größe
Die geringere Größe des Rechenzentrums soll nicht nur die baulichen Auswirkungen und den Flächenbedarf erheblich verringern. Gleichzeitig werde damit "die digitale Infrastruktur als wichtiger Zukunftsbaustein für den Wirtschaftsstandort Seevetal" gestärkt, heißt es bei Revitals. Von der Neuplanung profitierten Gemeinde und Bürger gleich mehrfach: Neben zusätzlichem Wohnraum entstehen neue Arbeitsplätze, eine verbesserte Nahversorgung, Flächen für lokale Unternehmen, die damit für zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen sorgten.
Infoveranstaltung am 26. August statt im Juni
„Unser Ziel ist es, ein Projekt zu entwickeln, das wirtschaftlich tragfähig ist, den Anforderungen der Gemeinde entspricht und eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung findet“, so Wirtz. Revitalis plant - statt des ursprünglich für Juni angekündigten Termins - deshalb eine Informationsveranstaltung für Bürger am Mittwoch, 26. August, zu diesem Projekt im Maschener Schützenhaus (Maschener Schützenstraße 50).
Das Unternehmen: Revitalis Development GmbH
Revitalis mit Hauptsitz in Hamburg entwickelt und revitalisiert Immobilienprojekte in ganz Deutschland. Das Unternehmen konzentriert sich nach eigenen Aussagen auf Aufwertung bestehender Immobilien und Umwandlung bestehender Nutzungen. Im Wohnungsneubau gehe es vor allem um bezahlbaren Wohnungsbau und Projekte der Revitalis-Eigenmarke "behome". Außerdem kümmert man sich auch um Denkmalschutzliegenschaften.
Seit Gründung im Jahr 2011 beträgt das Investitionsvolumen der Revitalis über 1,6 Milliarden Euro.
Warum wird das geplante Rechenzentrum in Maschen kleiner als ursprünglich geplant?
Die Revitalis Development GmbH hat die Planungen nach Gesprächen mit Bürgern, Gemeinde, Behörden und Versorgern überarbeitet. Gründe sind unter anderem die geäußerten Bedenken aus der Bevölkerung, die aktuell verfügbaren Netzkapazitäten sowie das Ziel einer ausgewogenen städtebaulichen Entwicklung.
Welche neuen Nutzungen sind auf dem Gelände an der Winsener Straße und Homsstraße in Maschen geplant?
Das neue Konzept umfasst vier Bausteine: ein kleineres Rechenzentrum, ein Wohnquartier für Familien, Senioren und Erwerbstätige, einen Handwerker- und Gewerbehof für regionale Betriebe sowie ein Fachmarktzentrum mit Lebensmittelmarkt, Discounter und Drogeriemarkt.
Soll in Maschen eine neue Feuerwache entstehen?
Ja. Nach Angaben von Revitalis hat die Gemeinde Seevetal Interesse bekundet und ein Angebot für den Erwerb einer Teilfläche des nördlichen Grundstücks abgegeben. Dort könnte eine neue Feuerwache gebaut werden.
Welche Vorteile verspricht das neue Konzept für Maschen und Seevetal?
Durch die Neuplanung sollen zusätzlicher Wohnraum, neue Arbeitsplätze, eine bessere Nahversorgung sowie Flächen für Handwerks- und Gewerbebetriebe entstehen. Zudem sollen die geringere Größe des Rechenzentrums und der reduzierte Flächenbedarf die Auswirkungen auf die Umgebung verringern.
Wann können sich Bürger über die neuen Pläne für das Rechenzentrum in Maschen informieren?
Revitalis lädt für Mittwoch, 26. August, zu einer Informationsveranstaltung ins Maschener Schützenhaus an der Maschener Schützenstraße 50 ein. Dort sollen die überarbeiteten Planungen vorgestellt und erläutert werden.
Wer ist die Revitalis Development GmbH?
Die Revitalis Development GmbH mit Sitz in Hamburg entwickelt und revitalisiert Immobilienprojekte in ganz Deutschland. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Aufwertung bestehender Immobilien, die Entwicklung von Wohnungsbauprojekten und Denkmalschutzobjekten. Seit der Gründung im Jahr 2011 beträgt das Investitionsvolumen nach eigenen Angaben mehr als 1,6 Milliarden Euro.
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