35. SOFA-Cup in Stelle
TSV-Tischtennis-Asse feiern furiosen Heimsieg
- Sicherten sich den Wanderpokal: Hartwig Wilkens , Jan Niklas Tietje, Diana-Ana Kovacs, Dennis Banek
- Foto: Ralf Koenecke
- hochgeladen von Jan Filter
Beim 35. SOFA-Cup in der Steller Schulsporthalle dominierte der Gastgeber das traditionsreiche Tischtennisturnier. Gleich zwei Mannschaften des TSV Stelle zogen nach starken Leistungen in das Finale ein. Am Ende sicherte sich die erste Steller Auswahl souverän den begehrten Wanderpokal.
Zehn Mannschaften kämpften an den Platten um den Titel. Der TSV Stelle trumpfte dabei vor heimischer Kulisse groß auf und ging mit gleich vier Teams an den Start. Das Finale wurde zu einem echten vereinsinternen Kräftemessen. Die erste Mannschaft gewann am Ende deutlich mit 5:1 gegen die eigene Zweitvertretung. Das Sieger-Quartett um Jan Niklas Tietje, Hartwig Wilkens, Diana-Ana Kovacs und Dennis Banek streckte bei der Siegerehrung stolz den Pokal in die Höhe.
Auf dem Weg zum Endspiel gab es packende Duelle an den Tischen zu sehen. Im Halbfinale besiegte Stelle 1 den starken Titelverteidiger SV Grün-Weiss Harburg nach harten Kämpfen hauchdünn mit 4:2. Auch Stelle 2 bewies absolute Nervenstärke. Im zweiten Halbfinale holte Eike Reich den entscheidenden Siegpunkt gegen das Harburger Tischtennis-Urgestein Bernd Rollke, der früher lange für Over-Bullenhausen spielte.
Ein echtes Herzschlagfinale gab es auch im Spiel um Platz fünf. Der TSV Over-Bullenhausen und der MTV Fliegenberg lieferten sich einen intensiven Schlagabtausch. Erst im alles entscheidenden, neu formierten letzten Doppel siegte Over-Bullenhausen knapp mit 4:3. Das Gründungsmitglied MTV Ashausen musste seine Teilnahme in diesem Jahr leider kurzfristig verletzungs- und krankheitsbedingt absagen.
Für viele Tischtennis-Fans aus der Elb- und Geestregion markiert das Turnier traditionell den gemütlichen Abschluss der Punktspielsaison.
Hintergrund zum Turnier
Der SOFA-Cup ist ein Stück lokaler Sportgeschichte. Der Name setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der Gründungsvereine zusammen: Stelle, Over-Bullenhausen, Fliegenberg und Ashausen. 1985 entstand die Idee dazu ganz pragmatisch nach einem Punktspiel in einer Umkleidekabine. Initiator war Detlef Peters. Eine eiserne, besondere Regel macht das Turnier bis heute aus: In jeder Dreier-Herrenmannschaft muss zwingend eine Frau mitspielen.
Redakteur:Jan Filter aus Winsen |
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