Zweiter Weltkrieg

Beiträge zum Thema Zweiter Weltkrieg

Panorama
WOCHENBLATT-Redaktionsleiter Oliver Sander

Nicht nur an Corona denken!
Wider das Vergessen

ZWISCHENRUF Reproduktionsrate, Beatmungsgerät, Abstandsregeln, Robert-Koch-Institut, Virologe Christian Drosten - das sind die Vokabeln, die wir derzeit täglich hören. Ich hoffe, dass bei aller berechtigter Konzentration auf die Überwindung der Coronakrise nicht ein anderes, nicht minder bedeutsames Ereignis in Vergessenheit gerät: der 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs am 8. Mai. Konzentrationslager, Holocaust, Rassismus, Judenvernichtung, Neonazismus - das sind Vokabeln, die wir...

  • Buchholz
  • 02.05.20
Panorama
Hotelchef Axel Heitmann sitzt an dem Tisch, an dem im Jahr 1945 die Verhandlungen zur Kapitulation Hamburgs stattfanden
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In Buchholz wurde über die Kapitulation der Hansestadt verhandelt
Schmuggelbrief rettete Hamburg

os. Buchholz. "Im Falle einer Verweigerung dieses Angebots haben wir keine Wahl, als Hamburg mit allen uns zur Verfügung stehenden Streitkräften anzugreifen." Dieser Satz steht am Ende eines Briefes, den der britische Generalmajor Lewis Owen Lyne mit Datum vom 29. April 1945 an den Kampfkommandanten von Hamburg, Generalmajor Alwin Wolz, sandte*. Lynes Drohung zeigte Wirkung: Am 3. Mai 1945 unterzeichnete Hamburg die Kapitulation der Hansestadt - und verhinderte damit noch deutlich mehr...

  • Buchholz
  • 01.05.20
Panorama
Mitglieder des Seniorenvereins Methusalem besuchten gemeinsam mit Neuntklässlern der 
Oberschule Horneburg das ehemalige Kriegsgefangenenlager Sandbostel

Oberschüler und Senioren besuchen ehemaliges Gefangenenlager

lt. Horneburg. Ein Bild vom Alltag in einem Kriegsgefangenenlager unter nationalsozialistischer Herrschaft machten sich kürzlich Neuntklässler der Oberschule Horneburg gemeinsam mit Mitgliedern des Seniorenvereins Methusalem. Jung und Alt besuchten zusammen das Kriegsgefangenenlager Sandbostel (Landkreis Rotenburg). Dabei erfuhren sie u.a., dass die Insassen Zwangsarbeit im Umland leisten mussten, um die Versorgungslücken in der Landwirtschaft auszugleichen, die durch den Kriegseinsatz der...

  • Stade
  • 06.07.18
Panorama
Sonntags-Klönschnack vor dem großen Scheunentor: die Familien Sieberhagen und Umland
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Jugend-Erinnerung an Stader Fachwerkhaus: Tote in der Diele aufgebahrt

Erika Jonas (82) erlebte Freud und Leid in der kleinen Kate / Wiederaufbau geplant tp. Stade. Wohnen im renovierten Fachwerkhaus gilt heute als schick. Doch in einer Original-Bauernkate ohne Strom und fließendes Wasser und mit Mensch und Vieh unter einem Dach war das Leben einfach und hart. Erinnerungen an ihre Jugendzeit, die sie in einem kleinen Reetdachhaus in Stade verbrachte, werden bei Erika Jonas (82) wach, nachdem das WOCHENBLATT über den Abriss und geplanten Wiederaufbau des...

  • Stade
  • 02.01.18
Panorama
Jörg Baumann in seinem Altstadtgarten. Der Rasen ist gewölbt, darunter liegt nach seiner Kenntnis ein privat errichteter Weltkriegsbunker
3 Bilder

Wer löst das Bunker-Rätsel in Stade?

Luftschutz Marke Eigenbau unterm Altstadt-Garten des "Fischhus Störtebeker" tp. Stade. Ein stark gewölbter Rasen und Reste eines Tunnels geben dem Eigentümer des Altstadt-Grundstückes an der Salzstraße 15 in Stade, Jörg Baumann (38), Rätsel auf. Seines Wissens zeugen die grasbewachsene Kuppel sowie der aus Backstein und Beton gebaute unterirdische Gang von einem Luftschutzbunker. Mit Hilfe eines Aufrufs im WOCHENBLATT bittet er Zeitzeugen um Informationen über das Bauwerk, das sich hinter...

  • Stade
  • 27.06.17
Panorama
Oberschüler und Senioren sprachen über die Vergangenheit und aktuelle Themen

"Wehret den Anfängen!": Dialog der Generationen an der Oberschule

lt. Horneburg. Warum war Hitler so populär? Wie haben Menschen, die während des Zweiten Weltkrieges oder früher aufgewachsen sind, ihre Kindheit und Jugend erlebt? Und wie sehen diese Menschen die Entwicklungen der heutigen Zeit? Um diese und andere Themen ging es kürzlich beim "Dialog der Generationen" an der Oberschule Horneburg. Neun Mitglieder des "Methusalem Gesprächskreises Kriegsgeneration" besuchten die Zehntklässler und sprachen über Diktatur und Demokratie, über das Urteil gegen den...

  • Stade
  • 06.12.16
Panorama
Turmführerin Christina Reimann vor der neuen Glocke aus dem Jahr 1959
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Wo steckt die fünfte Glocke?

bc. Stade. Muss die Geschichte der Stader St. Cosmae-Kirche neu geschrieben werden - zumindest der Teil, der die Kirchenglocken betrifft? Turmführerin Christina Reimann hat eine hoch interessante Information von ihrem Besuch in einer der ältesten Glockengießereien Deutschlands mitgebracht. Danach ist es durchaus denkbar, dass die sogenannte barocke Dank-Glocke der Cosmae-Kirche aus dem Jahr 1663 nicht im Zweiten Weltkrieg zu Kriegszwecken eingeschmolzen wurde - so wie bisher vermutet - sondern...

  • Stade
  • 26.07.16
Politik
Dr. Norbert Fischer

"Strukturwandel im Hamburger Umland" - Vortrag in Stade

tp. Stade. Die Stader Gesellschaft für Wissenschaft, Wirtschaft und Politik lädt am Mittwoch, 18. November, um 19 Uhr, im Haus der Industrie- und Handelskammer Stade, Am Schäferstieg 2, zu einer Vortragsveranstaltung mit Professor Dr. Norbert Fischer ein. Der Sozial- und Wirtschaftshistoriker am Institut für Volkskunde und Kulturanthropologie der Universität Hamburg und Privatdozent am Historischen Seminar der Universität Hamburg spricht zum Thema "Strukturwandel im Hamburger Umland seit dem...

  • Stade
  • 30.10.15
Panorama
Hobby-Historiker Dietrich Alsdorf begutachtet die Reste einer der Flakstellungen
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WOCHENBLATT-Serie "Lost Place", Teil 2: Relikte des 2. Weltkrieges - Die alte Flakstellung bei Stade-Hagen

(jd). Es gibt Bauwerke, die nicht gleich spurlos verschwinden, sondern langsam verfallen. Solche Plätze werden als „Lost Places“ bezeichnet: Vergessene Orte, die aus der öffentlichen Wahrnehmung ausgelöscht sind. Das WOCHENBLATT hat einige „Lost Places“ im Kreis Stade aufgespürt und stellt sie im Rahmen einer Serie vor. Teil 2 führt Redakteur Jörg Dammann nach Stade-Hagen: 70 Jahre sind seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges vergangen. Seitdem erfüllt der „Lost Place“, den ich dieses Mal...

  • 24.10.15
Panorama
Zeitzeugin Gisela Miesch
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Freundschaft mit dem Feind

Gisela Miesch (89): "Todeszug hielt hinter meine Elternhaus" / Hilfe für einen Hungernden / Bombenattacke überlebt tp. Stade. "Ich wusste ja nichts von den Konzentrationslagern", sagt Gisela Miesch (89) aus Stade in Erinnerung an die schrecklichen Eindrücke, die sie als junge Frau wenige Tage vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges gewann und ihr eine Vorstellung von den grausamen Auswüchsen des Holocaust gaben. Hinter ihrem Elternhaus bei Magdeburg hielt in den letzten Kriegstagen ein Zug mit...

  • Stade
  • 12.06.15
Panorama
In solchen Baracken kamen viele Flüchtlinge in Stade unter
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Auf nächtlicher Beutetour auf dem Kartoffelacker

bc. Stade. In einer dreiteiligen Serie erzählt das WOCHENBLATT von der dramatischen Flucht der fünfköpfigen Familie Schütz von Pommern nach Stade. Mit acht Jahren verlässt Kurt Schütz im März 1945 mit seiner Mutter und den drei Brüdern seine Heimat. Unterwegs verstirbt sein zweijähriger Bruder Horst. Nach der Überfahrt mit dem Schiff nach Ükermünde drängt sich die Familie in einen überfüllten Zug. Sie hat nur ein Ziel: den Westen. • Auf der Fahrt wird der Zug angegriffen. Als ein Flugzeug...

  • Stade
  • 23.05.15
Panorama
Flüchtlinge konnten oft nur das Nötigste mitnehmen. Betten, wie zerrupft sie auch aussehen mögen, sind in diesen Zeiten Mangelware
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Angst als ständiger Begleiter

bc. Stade. In einer dreiteiligen Serie erzählt das WOCHENBLATT von der dramatischen Flucht der fünfköpfigen Familie Schütz von Pommern nach Stade. Mit gerade mal acht Jahren verlässt Kurt Schütz im März 1945 mit seiner Mutter und den drei Brüdern seine Heimat - notgedrungen, aus Angst vor den Russen. Wie im ersten Teil berichtet, verstirbt unterwegs in Gotenhafen sein zweijähriger Bruder Horst an einer starken Erkältung. Viel Zeit zum Trauern bleibt nicht. • Als der Bombenangriff vorüber...

  • Stade
  • 18.05.15
Politik
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70 Jahre Kriegsende - Zeitzeugen erinnern sich

WOCHENBLATT startet neue Serie / Gedenken an das Ende der Schreckensherrschaft / Verhandlungen über Kapitulation von Hamburg fanden in Buchholz statt (os). Die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht vor auf den Tag genau 70 Jahren markierte das Ende des dunkelsten Kapitels in der deutschen Geschichte. Am 8. Mai 1945 trat das in Reims unterzeichnete Dokument in Kraft, mit dem der Zweite Weltkrieg endete. Der von Adolf Hitler angezettelte Krieg kostete geschätzt zwischen 50 und 65...

  • Buchholz
  • 08.05.15
Politik

70 Jahre nach dem Kriegsende: WOCHENBLATT sucht Zeitzeugen

(os). Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Um 23.01 Uhr wurde die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht wirksam, die tags zuvor in Reims unterzeichnet worden war. Zum 70. Jahrestag des Kriegsendes sucht das WOCHENBLATT Zeitzeugen oder deren Nachkommen, die über das Leben im Frühjahr 1945 berichten können. Haben Sie in Ihrem Archiv Fotos, die den damaligen Alltag dokumentieren? Dazu gehören auch Aufnahmen von Gebäuden, Straßen oder markante Landschaftsbilder. Schreiben Sie...

  • Buchholz
  • 20.02.15
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