Eisrettung im Tostedter Freibad geübt

Schülerin Kathrin Heitmann von der DLRG-Ortsgruppe Buchholz versucht sich mit Hilfe von Eispickeln selbst aus dem Eisloch zu retten
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bim. Tostedt. Bei Minusgeraden und Temperaturen um den Gefrierpunkt wagt sich so mancher aufs Eis. Aber längst nicht jede Eisschicht ist dick genug, um einen Menschen zu tragen. Bricht jemand im Eis ein, sind die Retter der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) gefragt. Um für den Ernstfall gewappnet zu sein, trafen sich kürzlich mehrere Einsatztaucher des DLRG-Bezirks Nordheide im Tostedter Freibad, um das Tauchen unter einer geschlossenen Eisdecke zu üben.
Die Einsatztaucher der DLRG werden u.a. alarmiert, wenn Menschen auf dem Eis einbrechen und gesucht werden müssen - eine sehr anspruchsvolle und gefährliche Aufgabe, da die Sicht unter dem Eis nur maximal 1,5 Meter beträgt und die Taucher nicht überall „auftauchen“ können. Sie müssen auch in Notfällen Ruhe bewahren und sich zurück zu ihren Einstiegslöchern begeben.
Da auch das Jugendeinsatzteam der DLRG-Ortsgruppe Lüneburg vor Ort war, wurde außerdem die Rettung einer eingebrochenen Person demonstriert. Kathrin Heitmann von der DLRG-Ortsgruppe Buchholz begab sich in einem Strömungsretteranzug in ein Eisloch und versuchte sich aus eigener Kraft aus dem eisigen Wasser zu retten. Es zeigte sich, dass dies schier unmöglich ist.
Die Tipps der DLRG:
Im Notfall laut auf sich aufmerksam machen.
Helfer sollten immer den Notruf (112) absetzen und auf ihre eigene Sicherheit achten. Auf keinen Fall sollten sie aufs Eis laufen und wenn doch, ihr Gewicht möglichst durch Kriechen oder Robben verteilen.

Schülerin Kathrin Heitmann von der DLRG-Ortsgruppe Buchholz versucht sich mit Hilfe von Eispickeln selbst aus dem Eisloch zu retten
Taucher Tobias Leger von der DLRG-Ortsgruppe Lüneburg im eiskalten Wasser

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