In Tostedt
EVB-Bahnübergang wird beschrankt

Die Arbeiten zur Beschrankung des Übergangs und Verschwenkung der Straße laufen auf Hochtouren
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bim. Tostedt. Die Arbeiten am EVB-Bahnübergang in der Tostedtedter Schützenstraße laufen auf Hochtouren. Die Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH (EVB) lässt den Übergang durch eine Ampelanlage mit Halbschranken sichern. Wie berichtet, wird für das Bauvorhaben der Bahnseitenweg - die Straße Alte Kleinbahn und eine private Straße des Landkreises - verschwenkt. Um zu verhindern, dass Fußgänger und Radfahrer über den Grünbereich östlich der Schützenstraße abkürzen, wurde bereits der vorhandene Zaun parallel zur Bahnlinie verlängert.
Die 349.000 Euro teure technische Sicherung des Bahnübergangs in der Schützenstraße wird vom Land mit 81.000 Euro gefördert im Zuge des „Jahresbauprogramms 2020 zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden".
• Wie Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsam auf WOCHENBLATT-Nachfrage mitteilte, wird sich auch beim EVB-Bahnübergang auf der B75 etwas tun. Der soll erneuert und dann mit sogenannten Strail-Elementen ausgestattet werden. Auf diese Möglichkeit, um den Lärm über die Rillen fahrender, schwerer Fahrzeuge zu mindern, hatte Jürgen Lürtzing vom Tostedter Ordnungsamt bereits Ende 2014 hingewiesen. Dabei handelt es sich um einen Gummibelag mit Profil, um Spurrillen zu schließen. Wie mehrfach berichtet, kämpfte Anwohner Alfred Scharwächter seit dem Jahr 2009 darum, dass der für ihn unerträgliche Lärm und die Erschütterungen in seiner Wohnung abgestellt werden. Bereits im Jahr 2015 fuhren an manchen Tagen bis zu 1.500 Lkw am Tag über den Bahnübergang. Mit den Strail-Elementen soll der Übergang auch für Menschen mit Rollstuhl und Rollator verbessert werden.
• Bereits in der jüngsten Ratssitzung hatte Dörsam darüber informiert, dass der Rat der Samtgemeinde Sittensen sich für eine Reaktivierung der Bahnstrecke Zeven-Sittensen-Tostedt für die Personenbeförderung ausgesprochen und im Juli einstimmig eine entsprechende Resolution beschlossen hat. Der Sittenser Rat bezieht er sich auf Informationen des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes (NSGB) und den „Masterplan Schienenverkehr". Auch der Rotenburger Kreistag hat im April einstimmig eine entsprechende Resolution an das Land Niedersachsen beschlossen.
Die Reaktivierung der Bahnstrecke Zeven-Sittensen-Tostedt war bereits 2006 und 2013/14 Thema, aber nicht realisiert worden.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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