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Rasante Zunahme: Immer mehr gefälschte Impfausweise

Frohes Fest für "Olaf" und "Elsa": Gänsepaar auf Gnadenhof kommt nicht als Braten auf den Tisch

Ganter "Olaf" (vorn) und seine "Elsa" gehören zu den glücklichen Gänsen, die Weihnachten nicht im Topf landen
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Sie hat vor rund zwei Jahren den Verein „Pferdeschutzhof Seelengefährten“ gegründet und bietet dort unterschiedlichen Tieren eine Heimat.
„Wir nehmen alte und kranke Pferde auf und unterstützen Menschen, die in Not geraten und vorübergehend nicht in der Lage sind, ihre Tiere selbst zu versorgen“, erläutert Line Firsching. Doch auch für andere befellte Vier- und gefiederte Zweibeiner hat die 48-Jährige ein großes Herz: Neben fünf Pferden leben zwei Esel, vier Ziegen, sechs Hühner und zwei Schafe, die Line Firsching vor dem Schlachter bewahrte, auf dem Hof. Sie gibt zudem Reitunterricht und schult u.a. in Tierkommunikation. Unterwegs in der Region kam sie immer wieder an einer Gänseweide vorbei. Das bevorstehende Schicksal der Tiere, als Braten im Ofen zu landen, ließ Line Firsching keine Ruhe. Kurzerhand holte sie zwei der damals noch kleinen Gänslein auf ihren Hof.
Inzwischen ist „Olaf“ zwei Jahre alt und ein echter „Kerl“. Wenn der Ganter den Schnabel aufreißt und zischt und gackert, treten selbst die sonst so selbstbewussten Ziegen lieber den Rückzug an.

„Unser Wunsch ist es, Menschen und Tiere zusammen zu bringen, Empathie zu wecken und zu zeigen, dass man sich gegenseitig inspirieren kann“, fasst Line Firsching ihre Lebensphilosophie zusammen. Diese lebt sie auf ihrem Hof in Königsmoor, den sie seit dem Jahr 1996 bewohnt - gemeinsam mit ihren sechs eigenen Kindern, ihrem Mann Thomas Krakowczyk und dessen Tochter. „Ohne, dass er das mitträgt, könnte ich das alles nicht machen“, gibt Line Firsching zu. Denn auf dem Hof gibt es täglich eine Menge zu tun.
Die 48-Jährige ist mit Pferden aufgewachsen und hat ihr Hobby zum Beruf gemacht. Seit 13 Jahren bietet sie unter dem Titel „Einfach sein mit Pferden“ u.a. Reitunterricht sowie Bodenarbeit und Coaching mit Pferden an.
„Das Pferd ist ein tolles Gegenüber, das einen ins Jetzt und zu sich selbst bringt, außerdem lernt man über und mit dem Pferd sehr gut soziale Kompetenzen, Selbstbewusstsein, Klarheit, Authentizität, respektvollen Umgang sowie Grenzen zu setzen und diese selbst einzuhalten“, erläutert sie.
Aus Liebe zu den Tieren will Line Firsching aber auch Pferden gerecht werden, denen es nicht so gut geht. Daher nahm sie zum Beispiel das Deutsche Reitpony „Merlin“ auf, das sie ursprünglich für ihre Arbeit mit Kindern und Pferden vorgesehen hatte, das aber von den anderen Pferden auf seiner früheren Weide ausgegrenzt wurde und einige gesundheitliche Probleme hatte. Auch den vernachlässigten Shetlandponys „Tuul“ und „Anniki“ und des Ponys „Mister Percy“, dessen Besitzerin in eine Notlage geriet, nahm sich Line Firsching an. Längst finden aber nicht nur Pferde, sondern auch andere Tiere in Not ein neues Zuhause. So wie die beiden neugierigen Schafe „Ernie“ und „Alma“ oder die Esel „Max Schmeling“ und „Mimi Hübsch“.
Um auch diesen Tieren gerecht zu werden, gründete Line Firsching gemeinsam mit einigen ehemaligen Praktikanten, Mitarbeitern und Freunden vor zwei Jahren den Verein „Pferdeschutzhof Seelengefährten“.
Bevölkert wird der Hof zudem von den fünf Familienhunden.
„Wir suchen noch jemanden, der gerne ein Praktikum machen und uns unterstützen möchte“, sagt Line Firsching. Das Praktikum kann von drei Wochen bis vier Monate dauern.

Auf Wunsch können die Praktikanten mit auf dem Hof leben. „Im Wohnwagen und mit Familienanschluss.“ Eine frühere Praktikantin, Teresa Fischer, hat auf dem Hof ihre Berufung gefunden und ist inzwischen Pferdewirtin. Sie hilft nach wie vor auf dem Pferdeschutzhof mit.
"Langweilig wird's bei uns nie", verspricht Line. Natürlich sind auch Futter- und Heu-Spenden jederzeit willkommen. Infos unter www.pferdeschutzhof.org.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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