Hospiz-Neubau in Buchholz wird lichtdurchflutet

Das Hospiz Nordheide in Buchholz wächst. Auf der Fläche am Fuße des Krankenhauses, auf die Geschäftsführer Peter Johannsen und Pflegedienstleitung Birte Rantze zeigen, soll im kommenden Jahr ein Neubau entstehen
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bim. Buchholz. Das im Jahr 2005 eröffnete Hospiz Nordheide neben dem Krankenhaus in Buchholz ist eine wichtige Einrichtung. Von Haupt- und Ehrenamtlichen werden todkranke Menschen dort mit viel Liebe und Fürsorge auf ihrem letzten Lebensweg würdig begleitet. Jetzt wird die Hospiz Nordheide gGmbH rund fünf Millionen Euro in einen Neubau investieren, in dem den Gästen dann 14 statt der bisher zwölf Zimmer zur Verfügung stehen. Erforderlich wird der Neubau, weil auch das Krankenhaus Buchholz wächst, um den Patienten weiterhin beste Standards zu bieten.
"Für das Hospiz hätte das bedeutet, dass die Einrichtung sich hätte verkleinern müssen. Aber der Bedarf an hospizlicher Arbeit ist groß", erläutern Geschäftsführer Peter Johannsen und Pflegedienstleitung Birte Rantze. "Da wir mit dem Krankenhaus seit all den Jahren gut zusammenarbeiten, haben wir nun auch für den Hospiz-Neubau eine einvernehmliche Lösung gefunden", so Peter Johannsen. So übernimmt das Krankenhaus die Räumlichkeiten des bestehenden Hospizes und stellt für den Neubau das Grundstück am Fuße des Krankenhauses neben dem Stadtwald im Baugebiet "Buchholzer Park" zur Verfügung. "Wir freuen uns aufgrund der bisherigen guten Nachbarschaft, dass wir in der Nähe des Krankenhauses bleiben können", so der Geschäftsführer.
Im vergangenen Herbst hatte die Hospiz Nordheide gGmbH einen Architektenwettbewerb ausgeschrieben, an dem sich vier Büros beteiligten. Gewonnen hat das Büro von Andrea Geister-Herbolzheimer, "Architektin im Wasserturm" aus Oldenburg. "Bei der Entscheidung haben wir uns leiten lassen von dem, was von unseren Raumvorgaben umgesetzt wurde, wie die Arbeitsabläufe berücksichtigt wurden und wie sich das Gebäude in die Landschaft einfügt", erläutert Peter Johannsen. Letzteres war eine architektonische Herausforderung, weil das Gebäude am Hang liegt.
Die geplanten 14 Zimmer für die Gäste und zwei Besucherzimmer sind ebenerdig. Verglaste Gänge, offene Innenhöfe und große Fenster sorgen für helle, freundliche Räume. Es wird einen Besprechungs-, Schulungs- und Veranstaltungsraum sowie einen Raum der Stille geben und Erweiterungsmöglichkeiten für ein Tageshospiz. Auch der oekumenische Hospizdienst Buchholz e.V. erhält wieder ein Büro in dem neuen Gebäude. Erschlossen wird der Neubau über die Hermann-Stöhr-Straße.
"Wir wollen nun zügig den Grundstückskaufvertrag und den Architektenvertrag abschließen und in zwei Monaten den Bauantrag einreichen. Wir hoffen, im September mit dem Bau beginnen und den Neubau Ende 2020 beziehen zu können", so Peter Johannsen.

Dauerhaft auf Spenden angewiesen

Für das die Hospiz Nordheide gGmbH ist der Neubau ein finanzieller Kraftakt. "Wir sind weiterhin auf die großartige Spendenbereitschaft aus der Bevölkerung angewiesen, um die Pläne umzusetzen", sagt Geschäftsführer Peter Johannsen. Aber auch bei der alltäglichen Arbeit ist das Hospiz auf Spenden angewiesen, denn nur 95 Prozent der Hospizkosten werden von den Kranken- und Pflegekassen getragen. Ebenso wird ein Teil der personellen Ausstattung über Spenden finanziert, um eine optimale Versorgung sicherzustellen.
Wer helfen möchte, spendet bitte auf das Konto der Hospiz Nordheide gGmbH bei der Hamburger Sparkasse: IBAN: DE51200505501383122114, BIC: HASPDEHHXXX. • Weitere Infos unter www.hospiz-nordheide.de

Das Hospiz Nordheide in Buchholz wächst. Auf der Fläche am Fuße des Krankenhauses, auf die Geschäftsführer Peter Johannsen und Pflegedienstleitung Birte Rantze zeigen, soll im kommenden Jahr ein Neubau entstehen
So soll das neue Hospiz nach dem Vorschlag der "Architektin im Wasserturm" aussehen   Foto: Architektin im Wasserturm
Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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