Landkreis Harburg
Rehkitzrettung steht bevor

Die kleinen Rehkitze sind total niedlich, sollten aber nicht für Fotomotive missbraucht werden | Foto: Klaas Hadenfeldt
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  • Die kleinen Rehkitze sind total niedlich, sollten aber nicht für Fotomotive missbraucht werden
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Die Rehkitzsuche steht unmittelbar bevor. Die Hegeringsmitglieder haben schon gesetzte Rehkitze gesichtet, und sobald das Gras hoch genug gewachsen ist, wird die Grasmahd beginnen und somit auch die Suche der Rehkitzretter. Dank vieler Zuwendungen und einer großzügigen Spende der Volksbank Lüneburger Heide können die Rehkitzretter in diesem Jahr mit drei Drohnen starten. Auch steht ihnen darüber hinaus - je nach Verfügbarkeit - eine private Drohne zur Verfügung. "Im Namen der Rehkitze bedanken wir uns bei allen Spendern", sagt Janine Böhnke vom Hegering Tostedt.

Die Drohnen-Teams treffen sich zwischen 3.30 und 4.30 Uhr. "Andernfalls ist der Wärmeunterschied auf den Wärmebildkameras der Drohnen nicht mehr klar erkennbar. Pro Drohne werden vier Personen eingeteilt: ein Pilot und ein Co-Pilot sowie 'Bodenpersonal'. Alle sind per Funk miteinander verbunden und können so bei einem möglichen Verdachtsfall einfach und schnell kommunizieren. Das Bodenpersonal läuft dann auf Aufweisung unter die Drohne und dirigiert die Sucher zum potentiellen Liegeplatz eines Rehkitzes. "Da wir nun mit drei bzw vier Drohnen viel mehr Flächen absuchen können, suchen wir wesentlich seltener mit unseren 'Tausendfüßlern', die vielen Freiwilligen, die zu Fuß Reihe für Reihe über die Wiesen gehen. Wir freuen uns aber über Unterstützung bei der Nachtschicht. Hierzu sollte man gut zu Fuß und mit Gummistiefeln und Regenhose ausgestattet sein", sagt Janine Böhnke. Wer mitmachen möchte, meldet sich bei ihr unter Tel. 0176-28615648.

In der Saison 2021 suchten die Rehkitzretter ca. 1.000 Hektar Grünlandfläche ab und sicherten 91 Rehkitze z.B. unter einem Wäschekorb, die sie nach abgeschlossener Mahd wieder freiließen. Wofür die Rehkitzretter kein Verständnis haben. "Es gab Meldungen, dass Leute auf eigene Faust und unabhängig von der Mahd auf die Suche nach Rehkitzen gingen und Fotos mit ihnen machten. Wir machen dies nur ausnahmsweise und ausschließlich zum Schutz der Tiere", betont Janine Böhnke. Ihr dringender Appell: Rehkitze und andere Wildtiere nicht anfassen! Bei Unsicherheit den zuständigen Jäger anrufen, er kann prüfen, ob das Verhalten des Tieres normal zu sein scheint.

• Aktuelle Informationen gibt auf Facebook unter www.facebook.com/rehkitzsuche, auf Instagram unter @Rehkitzsuche_Tostedt und auf unter www.rehkitzsuche-tostedt.de. (bim).

Die kleinen Rehkitze sind total niedlich, sollten aber nicht für Fotomotive missbraucht werden | Foto: Klaas Hadenfeldt
Zwei engagierte Rehkitzretter an dr Drohnensteuerung: Janine Böhnke und Klaas Hadenfeldt | Foto: bim
Redakteur:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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