Weitere Kastanien werden in Tostedt gefällt

Sabine Bolz von der Verwaltung zeigt ein Stück einer von Pilz befallenen 
Kastanie der Kastanienallee
  • Sabine Bolz von der Verwaltung zeigt ein Stück einer von Pilz befallenen
    Kastanie der Kastanienallee
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  • hochgeladen von Bianca Marquardt

bim. Tostedt. Das Kastaniensterben in der Gemeinde Tostedt geht weiter. Wie berichtet, hat es bereits dazu geführt, dass diverse Bäume im Mittelweg, in der Ostdeutschen Straße und an anderen Standorten im Ort aus Sicherheitsgründen gefällt werden mussten. Die Kastanien an den Gemeindestraßen seien weiter unter besonderer Beobachtung, teilt die Verwaltung jetzt mit. Aktuell wurden an weiteren vier Kastanien im Bereich der B75/Kastanienallee sowie an zwei Kastanien im Himmelsweg/Ecke Dieckhofstraße Schäden festgestellt. Aus Gründen der Gefahrenabwehr werden diese Bäume noch im Januar durch den Bauhof gefällt.
Ursache der "Kastanien-Seuche" ist nicht die Miniermotte, die vor allem die Blätter von Kastanienbäumen schädigt, wodurch die Bäume vorzeitig Laub verlieren und in ihrer Vitalität geschwächt werden, sondern der Befall durch ein Bakterium (Pseudomonas syringae pv. aesculi).
Für die gefällten Bäume würden selbstverständlich an gleicher Stelle gleichwertige und standortgerechte Bäume nachgepflanzt, allerdings keine Kastanien, so Gemeindedirektor Dr. Peter Dörsam. Mittel- bis langfristig solle der ortsbildprägende Charakter des Stadtgrüns durch stattliche Straßenbäume wieder hergestellt werden.
• Für Fragen stehen Sabine Bolz im Rathaus (Fachbereich Bauen und Planung) zur Verfügung unter Tel. 04182-298-214, per E-Mail an: s.bolz@tostedt.de oder der Bauhof unter Tel. 04182-298-240.

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