Nach Umbenennung
Schild für den Töster Platz

Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsam (li.) und 
Bauhofleiter Klaus Meinecke am Schild, das nun auf 
den Töster Platz hinweist
  • Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsam (li.) und
    Bauhofleiter Klaus Meinecke am Schild, das nun auf
    den Töster Platz hinweist
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bim. Tostedt. Der Töster Platz hat jetzt seine Schilder bekommen, die auf die kleine grüne Oase an der Ecke B75/Schützenstraße hinweisen. Wie berichtet, hatte der Tostedter Gemeinderat im Juni vergangenen Jahres die Umbenennung des früheren Hindenburgplatzes beschlossen. Die Maßnahme kostete - inklusive Personal - rund 250 Euro, berichtete Bauhofleiter Klaus Meinecke.
Die Initiative zur Umbenennung ging im Mai 2017 von der Gruppe FDP/Burkhard Allwardt aus. Burkhard Allwardt und Harry Kalinowsky vertraten die Ansicht, die Zeit sei reif, „sich von einem alten Kriegshelden, Militärdiktator und Präsidenten, der Hitler zur Macht verholfen hat, als Aushängeschild einer Gemeinde zu trennen“. Ein halbes Jahr später hatte Burkhard Allwardt den Vorschlag „Töste-Park“ ins Rennen geschickt. Letztlich hatte die Politik noch lange damit gerungen, wie der Platz genannt werden soll. Schließlich kann auch eine Namensgebung als Würdigung bekannter, verstorbener Persönlichkeiten der Gemeinde, die in den Fraktionen diskutiert wurde, umstritten sein.
Wie aus Archiv-Unterlagen hervorgeht, die die Gemeinde dem WOCHENBLATT damals zur Verfügung stellte, wurde der Beschluss über die Benennung der Fläche zwischen Schützen- und Bundesstraße in „Hindenburgplatz“ am 6. Mai 1933 gefasst - zeitgleich mit der Benennung des „Apfelwegs“ in „Göringstraße“ und der „Heidenauerstraße“ in „Adolf Hitlerstraße“. Aber auch diese Namen sind längst Geschichte.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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