Führungsteam des Winsener Amtsgerichtes wieder vollzählig
Neuer Vize-Direktor ist da

Dr. Meik Lange hat seinen Dienst aufgenommen, Katarina Schäfer 
ist jetzt Richterin auf einer zusätzlichen Planstelle   Foto: thl
  • Dr. Meik Lange hat seinen Dienst aufgenommen, Katarina Schäfer
    ist jetzt Richterin auf einer zusätzlichen Planstelle Foto: thl
  • hochgeladen von Thomas Lipinski

thl. Winsen. Große Freude am Winsener Amtsgericht: Dr. Meik Lange (44), neuer Vize-Direktor des Gerichtes, hat seine Arbeit in der Luhestadt aufgenommen. Zusätzlich erhielt das Gericht eine weitere Planstelle, sodass es jetzt über insgesamt zehn Planstellen verfügt, die von neun Richtern und zwei Assessoren ausgefüllt werden.
Dr. Lange war bereits im März offiziell zum neuen Vize-Direktor des Winsener Amtsgerichtes ernannt worden. Doch dass der Dienstantritt sich hinzieht, war damals schon klar, denn Lange war seit 2015 von seiner Richtertätigkeit freigestellt, weil er "im Auftrag des Ministeriums ein wichtiges Projekt im Bereich der Digitalisierung unterstützt", wie Innenministeriums-Sprecher Martin Speyer auf WOCHENBLATT-Nachfrage damals mitteilte. Und in der Tat gingen fast vier Monate ins Land, bis er nach Winsen kam.
"Das Projekt ist noch nicht abgeschlossen, ich arbeite weiter mit einer halben Stelle daran", sagt Dr. Lange im Gespräch mit dem WOCHENBLATT. Er könne dies aber auch von Winsen aus betreuen.
Der 44-jährige Vater dreier Kinder ist seit 2005 als Richter tätig, war vor seiner Freistellung bereits Vize-Direktor am Amtsgericht Bremervörde. Seinen Wechsel nach Winsen begründet er damit, dass er eine neue berufliche Herausforderung gesucht habe. Die Stadt Winsen habe er vorher bereits gekannt und wusste daher, dass das hiesige Gericht größer sei als das in Bremervörde. An seiner neuen Wirkungsstelle kümmert sich Dr. Meik Lange vorerst um Betreuungssachen und vertritt den Strafrichter in dessen Urlaub.
Richterin Katarina Schäfer (41) ist bereits seit 2014 am Winsener Amtsgericht für Familiensachen zuständig. Jetzt wurde ihr Posten zu einer Planstelle umgewandelt. "Bisher hätte ich jederzeit versetzt werden können, das geht nun nicht mehr, nur noch mit meiner Zustimmung", erklärt sie den Unterschied.

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