BGS-Veteran Friedrich Waldrich aus Winsen feierte 80. Geburtstag

Friedrich Waldrich

ce. Winsen. Als langjähriger Kommandeur des Bundesgrenzschutz(BGS)-Bereiches Nord schrieb er regionale Geschichte: Friedrich Waldrich aus Winsen, der jetzt mit Familie, Freunden und beruflichen Weggefährten seinen 80. Geburtstag feierte.
Waldrich, geboren in Bamberg, trat nach den Abitur 1958 den Dienst beim BGS an. Dort war er Zugführer in Bayern, bevor er über Lübeck nach Winsen kam. In der Luhestadt fungierte er als Hundertschaftsführer und stellvertretender Kommandeur. Später wurde Waldrich zum Major befördert und war nach der Umbenennung dieses Postens Polizeirat im BGS. Zudem machte er seinen Diplomverwaltungswirt. Ab 1985 bis zu seinem Ruhestand arbeitete er als Leiter der technischen Grenzschutzabteilung. Hierzu gehörten unter anderem Einsätze in der Hamburger Hafenstraße, bei den Anti-Atomkraft-Demonstrationen in Gorleben und Wackersdorf sowie bei der Oderflut.
Im Jahr 1995 war Waldrich Vize-Kommandeur bei einer WEU-Mission in Bulgarien, Rumänien und Ungarn. WEU steht für Westeuropäische Union, einen kollektiven militärischen Beistandspakt, der 1954 von Frankreich, Großbritannien, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Deutschland und Italien gegründet wurde und bis 2010 bestand. Nach seiner Pensionierung engagierte sich der Jubilar schließlich von 2001 bis 2002 als Beitrittsberater der EU beim Grenzschutz in Bulgarien.
1976 zog Friedrich Waldrich mit seiner Familie nach Winsen, wo er heute im Ortsteil Stöckte lebt. Seine liebsten Hobbies sind Geschichte (von 1998 bis 2001 studierte er das Fach in Lüneburg) und Musik.

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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