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Dienst am Nächsten mit Herzblut: Wilfried Staake ist seit 40 Jahren Diakon

Bei der Jubiläumsfeier (v. li.): Christian Berndt, Wilfried Staake, Hildegard Rosczyk und Jan-Peter Bönsch
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  • Bei der Jubiläumsfeier (v. li.): Christian Berndt, Wilfried Staake, Hildegard Rosczyk und Jan-Peter Bönsch
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ce. Winsen. "Du hast Segen empfangen, Du hast Segen weitergegeben": So fasste Superintendent Christian Berndt das Engagement von Wilfried Staake (61) beim Dienst am Nächsten zusammen, als Staake jetzt sein 40-jähriges Dienstjubiläum als Diakon im Kirchenkreis Winsen feierte. Zu den Gratulanten gehörten auch Hildegard Rosczyk vom Vorstand der St. Marien-Kirchengemeinde und Jan-Peter Bönsch vom Kirchenkreisamt.
Nach dem Besuch der Realschule in Winsen begann Wilfried Staake eine Verwaltungsausbildung für den mittleren Dienst bei der Hamburger Schulbehörde. Gleichzeitig war Staake ehrenamtlich in der Kirchengemeinde seines Geburtsortes Stelle tätig und widmete sich schwerpunktmäßig der Jugendarbeit. "Einem Diakon gefiel mein Einsatz so gut, dass er mir empfahl, denselben Beruf zu ergreifen", erinnert sich Staake. Daraufhin absolvierte er eine entsprechende Ausbildung und ein Sozialpädagogik-Studium am "Rauhen Haus" in Hamburg.
Mit einem Anerkennungsjahr in Hamburg-Hummelsbüttel begann 1976 Wilfried Staakes Dienstzeit als Diakon. 1977 kam er als Diakon in die Winsener St. Marien-Gemeinde. Einige Jahre war er dort unter anderem in der Kinder- und Jugendarbeit und im Konfirmandenunterricht aktiv. Von 1992 bis 2010 hatte er den Vorsitz der Mitarbeitervertretung im Kirchenkreis Winsen inne. "Ich habe mehrere Superintendenten und Pastoren kommen und gehen sehen. Auch sonst ist die Arbeit immer interessant geblieben", sagt Staake.
Heute zählen die Öffentlichkeitsarbeit sowie das Spenden- und Stiftungswesen zu Staakes Aufgaben. "Wir haben mit mehreren Kirchengemeinden eine Vortragsreihe zum Thema 'Älter werden' erfolgreich gestartet. Zudem gibt es zehn Stiftungen im Kirchenkreis, die betreut werden müssen", gewährt Staake Einblicke in seine Arbeit. Die Spender, die die Kirche und ihre Stiftungen unterstützt, würden - so Staake - zunehmend älter und seien im Durchschnitt 72. "Wir müssen künftig verstärkt die Spendenbereitschaft der jüngeren Generation fördern."
In seiner Freizeit tritt der in Hoopte lebende Wilfried Staake sowohl solo mit plattdeutschen Liedern als auch als Gitarrist und Sänger der Oldieband "Broken Wheel" auf. Darüber hinaus engagiert er sich für eine menschenfreundliche Energieerzeugung.
Gefragt nach einem Bibelwort, das ihn im (Arbeits-)Leben geprägt hat, antwortet Staake mit Römer 1,16: "Ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht, denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben."

Bei der Jubiläumsfeier (v. li.): Christian Berndt, Wilfried Staake, Hildegard Rosczyk und Jan-Peter Bönsch
Vor der Winsener St. Marien-Kirche: Diakon Wilfried Staake
Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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