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Obermeister Michael Panten geht in letzte Amtszeit
Bewährter Vorstand der Elektrotechnik-Innung wurde wiedergewählt

Obermeister Michael Panten (4. v. li.) mit dem übrigen Vorstandsteam (v.li.): Schriftführerin Vivienne Klatt, stellv. Lehrlingswart Dennis Klatt, Lehrlingswart Patrick Külper, stellv. Obermeister Uwe Heerens, Kassenführer Armin Ahlers sowie die neuen Beisitzer Lars Müller und Christoph Eckermann | Foto: ks
  • Obermeister Michael Panten (4. v. li.) mit dem übrigen Vorstandsteam (v.li.): Schriftführerin Vivienne Klatt, stellv. Lehrlingswart Dennis Klatt, Lehrlingswart Patrick Külper, stellv. Obermeister Uwe Heerens, Kassenführer Armin Ahlers sowie die neuen Beisitzer Lars Müller und Christoph Eckermann
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Michael Panten ist alter und neuer Obermeister der Innung für Elektrotechnik Landkreis Harburg. Er wurde auf der Frühjahrsversammlung im Hoopter Hofcafé Löscher für eine weitere Amtszeit gewählt. Allerdings kündigte er an, dass es seine letzte Amtszeit sein werde. Für den Vorstand gilt Kontinuität: Pantens Stellvertreter Uwe Heerens, Schriftführerin Vivienne Klatt, Kassenführer Armin Ahlers, Lehrlingswart Patrick Külper und dessen Vize Dennis Klatt wurden ebenfalls wiedergewählt. Neu im Führungsteam sind Lars Müller und Christoph Eckermann als Beisitzer, um in die Arbeit des Vorstandes hineinzuschnuppern.

Die Innung vertritt die Interessen der 79 Mitgliedsbetriebe und hat zudem neun Gast- und sechs Ehrenbetriebe. Derzeit werden insgesamt 122 junge Menschen in dreieinhalb Jahren zu Elektronikern ausgebildet. „Die nächsten praktischen Prüfungen werden von den Teilnehmern her gut besetzt sein“, sagte Lehrlingswart Patrick Külper. Das zweite und dritte Ausbildungsjahr zähle jeweils 41 kommende Prüflinge.

Zuvor wurde darüber diskutiert, ob der Schulunterricht von wöchentlichen auf Blockunterricht umgestellt werden soll. Die Anfrage war von der Berufsschule an die Innungsmitglieder herangetragen worden. Ein Vorteil wäre, dass in einem vierwöchigen Block ein Thema länger begleitet werden könnte. Zudem könnten sich die Auszubildenden in den vier Wochen ausschließlich auf die Schule konzentrieren. Als Nachteile sahen die Handwerker beispielsweise, dass im Krankheitsfall in einem Block viel Unterricht verpasst werde. Auch bei der Abstimmung mit der überbetrieblichen Ausbildung werden Probleme befürchtet, auch wenn die Berufsbildenden Schulen darin kein Problem sähen. Die Innungsmitglieder sprachen sich in der Mehrheit gegen den Blockunterricht aus. Michael Panten und Jennifer Smoch, Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft, wiesen jedoch darauf hin, dass es eine Entscheidung der Schule sei: „Dass wir überhaupt ein Votum abgeben können, ist schon nicht selbstverständlich.“

Auch bei dem Vortrag von Manuela Steffens und Klaus Dettmar ging es um die Ausbildung - insbesondere darum, wie Abbrüche verhindert und Probleme beseitigt werden können. Die Referenten stellten die Initiative "VerAplus" (steht für "Verbesserung bei Ausbildungserfolgen, d. Red.), bei der meist im Ruhestand befindliche Profis jungen Leuten bei Problemen in der Lehrzeit weiterhelfen. Private, aber auch sprachliche oder fachliche Probleme könnten Auszubildenden das Leben schwer machen. „Die Betriebe tun meistens alles Mögliche, um zu helfen, aber manchmal kommen sie an ihre Grenzen. Dann weist auf 'VerAplus' hin", appellierte Klaus Dettmar an die versammelten Innungsmitglieder. Bedingung sei, dass die Auszubildenden selbst den ersten Schritt machen und Kontakt aufnehmen. Die Initiative ist seit zwei Jahren im Landkreis Harburg mit bereits 40 Mentoren ausbildungsbegleitend aktiv.

Redakteur:

Karsten Schaar aus Winsen

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