Eckermann - Denkmal geht in den Endspurt?
Eckermann - Denkmal, Standortsuche und Neugestaltung gehen in die nächste Phase.
- Das Modell auf einem möglichen Standort vor der St.Marien Kirche.
- Foto: Rüdiger Störtebecker
- hochgeladen von Rüdiger Störtebecker
1954 wurde zum hundertsten Geburtstag von Johann-Peter Eckermann für ihn ein Denkmal auf dem Vorplatz der St. Marien Kirche in Winsen errichtet. Eckermann wurde 1792 in Winsen geboren. Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen in der Schmiedestraße auf und arbeitete auch als Schreiber beim Amt Winsen. Nach der Teilnahme am Feldzug gegen Napoleon zog er nach Weimar. Sein Hauptwerk war das 1836 erschienene Buch "Gespräche mit Goethe".
Überall in Winsen taucht der Name Eckermann auf. Die Eckermannstraße und die Realschule wurden nach ihm benannt. Auch gibt es den Eckermannpark , in dem das Naturbad entstanden ist.
Das aus dem Jahr 1954 stammende Denkmal musste 2023 für die Innenstadtsanierung entfernt werden. Es war auch in die Jahre gekommen und sanierungsbedürftig.
Die Hauptteile des Denkmals wurden eingelagert und warten seither auf die Wiederherstellung.
Der Abbau und der Transport der Reliefplatten zur Restaurierung sowie die Einlagerung wurden von Herrn Jürgens übernommen. Durch seinen Metallbau-Betrieb war er dafür prädestiniert.
Wie mir Herr Jürgens schrieb, fühlt er sich professionell und privat mit dem Denkmal verbunden.
Die Verbindung wurde nun im Kulturausschuss wieder wach, als Frau Ilona Johannsen (Präsidentin der RC Winsen an der Luhe) zum Eckermann-Denkmal sprach und einen möglichen Lösungsansatz formulierte.
Herr Jürgens schrieb weiter: " Um dann deutlich zu machen, wo ich persönlich einen guten Ort für das Denkmal sehe, fertigte ich nach Absprache mit meiner Fraktion und der Stadtverwaltung das Modell an und installierte es vor Ort. Ergänzend brachte ich einige erklärende Worte an, auf dass es Rückmeldungen gebe.
Den Einsatz und die Kosten zur Umsetzung des Projektes übernahm ich in vollem Umfang.“
Herr Jürgens ist Abgeordneter der CDU im Stadtrat.
Jetzt kann man nur hoffen, dass alle Bemühungen und auch persönlichen Investitionen von Herrn Jürgens erfolgreich sein werden, damit das schmerzlich vermisste und beliebte Eckermann-Denkmal wieder seinen Platz im Herzen unserer statt findet. Dies genau vor der St. Marien Kirche.
Eine Bürgerbeteiligung, die im Jahr 2022 stattfand, hat wohl nicht zur Findung eines Platzes geführt.
Nun hat Herr Jürgens einen tollen Vorschlag gemacht. Aber die Winsener Bürger können noch weitere Ideen und Vorschläge einbringen.
Da es keine spezielle E-Mail Adresse zum Projekt gibt sollte Info@stadt-winsen.de oder metermann@janjuergens.de mit dem Hinweis auf das Projekt genügen.
Selbstverständlich sind auch Spenden herzlich willkommen.
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Leserreporter:Rüdiger Störtebecker aus Winsen |
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