Blick auf Winsen.
Einbruchsserie im Habichtshorst verängstigt die Bewohner. Kleidercontainer überfüllt. Bürgerbeteiligung gibt es nicht. Heidlandsweg erste Schäden..
- Einbruch durch die Terrassentür.
- Foto: KI Erstellt.
- hochgeladen von Rüdiger Störtebecker
Seit dem letzten Einbruch im Habichtshorst in Borstel vor über einer Woche, herrscht dort eine andere Stimmung. Es ist ein ungutes Gefühl eingekehrt. In den letzten Wochen gab es hier mehrere Einbrüche und davor auch Einbruchsversuche. Erschreckend dabei ist, dass der letzte Einbruch zwischen 22:00 Uhr und 23:00 Uhr stattfand. Die Fenster, durch der oder die Einbrecher ins Haus eindrangen, waren frei einsehbar.
Zum Glück waren bei den Einbrüchen die Hausbewohner nicht zu Hause. An weiteren Häusern wurden Zeichen, die sogenannten Gaunerzinken angebracht, die den "Diebeskollegen" anzeigen, was im Haus zu erwarten ist. Besorgnis und auch Angst gehen im Habichtshorst um.
Wieder einmal laufen die Kleidercontainer am "Borsteler Grund" und "An der Kleinbahn" über. Zusätzlich werden die Tüten vor den Containern aufgerissen und durchsucht. Dadurch sieht es rund um die Container natürlich noch chaotischer aus. Diese Umweltsünder sind die, die am lautesten schimpfen, wenn dann die Container abgebaut werden. Einige wenige Verschmutzer sorgen dafür, dass alle ordentlichen Entsorger bestraft werden, obwohl diese sich an die Regeln halten. Warum ist es so schwer, etwas hinzuzulernen?
Die Baustelleneinrichtungsfläche der Deutschen Bundesbahn am Heidlandsweg zur Instandsetzung der Bahntrasse nimmt Formen an.
Durch den zu erwartenden Schwerlastverkehr ist im gesamten Heidlandsweg ein absolutes Halteverbot von Montag bis Freitag von 6:00 Uhr bis 14:00 Uhr eingerichtet. Der Verkehr über die Brücke wird per Ampel geregelt. Erste Schäden zur Einfahrt am Sportplatz lassen erahnen, was vom Heidlandsweg übrig bleibt.
Nach den letzten zwei Artikeln im Wochenblatt - Online zum Eckermann - Denkmal wird wieder einmal klar, dass die sogenannte Bürgerbeteiligung ad absurdum geführt wird. Wie Herr Jürgens es im Artikel von Herrn Karsten Schaar selbst sagte: "Letztlich entscheidet die Politik, wo das Denkmal seinen neuen Platz erhält."
Bereits 2022 gab es eine vom Rathaus veranstaltete Bürgerbeteiligung zum Thema Eckermann - Denkmal. Hier sollten die Winsener ihre Wünsche äußern. Aber es gab nie eine Veröffentlichung über das Ergebnis. Es wurde der Mantel des Vergessens darüber ausgebreitet. Das Ergebnis ist nicht zu übersehen. Die Politik entscheidet, die Bürgerbefragung ist nur eine Scharade.
Obwohl ich es in meinem Artikel nicht erwähnte, hoffe ich, dass Herr Jürgens meinen Hinweis aufnimmt und sein Modell versetzt.
Zur Zeit steht das Modell auf einer der Baumscheiben vor der St. Marien Kirche, die im letzten Jahr von Schulkindern für 3.500 € mit Gräsern und Blumenzwiebeln bepflanzt wurde Durch das hier aufgestellte Modell wird die Bepflanzung und auch die Arbeit der Schulkinder stark in Mitleidenschaft gezogen. Jede bepflanzte Baumscheide hat die Stadt 700 € gekostet.
Was die Kinder fühlen, wenn sie sehen, wie man ihren Einsatz wertschätzt, ist noch eine andere Sache.
Leserreporter:Rüdiger Störtebecker aus Winsen |
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