Vom alten Gasthaus zur zweiten Heimat
Erfolgsmodell LuheTreff

„Ein Mensch braucht es, mit anderen zusammen zu sein,“ betonte Bürgermeister André Wiese in seiner Rede | Foto: Jan Filter
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  • „Ein Mensch braucht es, mit anderen zusammen zu sein,“ betonte Bürgermeister André Wiese in seiner Rede
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Strahlender Sonnenschein, fröhliche Gesichter, stimmungsvoller Gesang des AWO-Chors und Winsen-Maskottchen Luhi: In Winsen wurde jetzt das fünfjährige Jubiläum des Luhetreffs gefeiert. Das städtische Haus der Vereine hat sich seit seiner Eröffnung zu einem unverzichtbaren Ort für die lokale Gemeinschaft entwickelt.

Rund 50 Initiativen, Vereine und Gruppen nutzen das Gebäude heute regelmäßig. Von den umgebauten Räumlichkeiten profitieren Bürgerinnen und Bürger jeden Alters: Ob der Austausch im „Müttercafé Mamamia“, die gesellige Runde beim Seniorenskat, das Gedächtnistraining am „Hirnstammtisch“ oder der Presseclub 70+ – der Belegungsplan zeigt eindrucksvoll, wie der Luhetreff die Winsener zusammenbringt.

Viele der Besucher erinnerten sich bei der Feier noch gut an die Vergangenheit des Gebäudes als traditionsreiches Gasthaus. Als dieses schloss, ergriff die Stadtverwaltung trotz mancher kritischer Stimmen die Chance und kaufte die Immobilie. Zunächst diente das Haus im Rahmen des Darius-Projekts als Wohnheim für Geflüchtete, die hier während ihrer Ausbildung ein erstes Zuhause fanden.

Anschließend folgte der große Umbau zum heutigen Haus der Vereine - dem LuheTreff. „Ein Mensch braucht Gemeinschaft, ein Mensch braucht es, mit anderen zusammen zu sein“, betonte Winsens Bürgermeister André Wiese in seiner die Veranstaltung eröffnenden Ansprache. Dafür brauche es konkrete Orte und Plätze. Solche Einrichtungen funktionieren im Alltag oft geräuschlos und unbeachtet, „aber sie sind unglaublich wichtig.“

Einige der regelmäßig das Haus nutzenden Vereine stellten sich am Rande der Veranstaltung vor Ort vor und gaben Einblicke in ihre Arbeit. Eine kleine Ausstellung zeigte Bilder, die den Wandel des Gebäudes dokumentierten und Zudem wird eine kleine Ausstellung mit Bildern gezeigt, die den Wandel des Gebäudes zum heutigen Haus der Vereine dokumentiert. Außerdem wurden Führungen durch das Haus angeboten.

Gefeiert wurde das Jubiläum ganz bewusst am bundesweiten Tag der Städtebauförderung. Ohne die finanziellen Zuschüsse von Bund und Land wäre der aufwendige Umbau der alten Gaststätte und der Fremdenzimmer nicht möglich gewesen. Mit ebendiesen Fördergeldern wird aktuell auch die Winsener Innenstadt weiter umgestaltet.

„Ein Mensch braucht es, mit anderen zusammen zu sein,“ betonte Bürgermeister André Wiese in seiner Rede | Foto: Jan Filter
Seit 5 Jahren neue Heimat für dutzende Vereine und Gruppen: Der „LuheTreff“ | Foto: Jan Filter
Auch Winsen-Maskottchen „Luhi“ war mit von der Partie | Foto: Jan Filter
Redakteur:

Jan Filter aus Winsen

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