"Fake oder: es war doch nur Spaß"

Die Schauspieler Romana Schneider und Alexander Abramyan (Mitte) stand den Schülern Rede und Antwort Fotos: Oberschule
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Steller Oberschüler schauten Theaterstück nach wahrer Begebenheit zum Thema "Cybermobbing"

thl. Stelle. Gebannt verfolgten rund 150 Schüler der Oberschule am Buchwedel das Theaterstück "Fake oder War doch nur Spaß". Das Theaterstück basiert auf wahren Begebenheiten wie die Schauspieler des Berliner Theaterensembles Radiks in der abschliessenden Besprechung berichteten und zeigt eindrucksvoll wie Mobbing entstehen kann und zum Selbstläufer werden kann.
Aus dem Inhalt: Die 17-jährige Lea träumt davon Sängerin zu werden. Als sie schließlich in eine Casting-Agentur aufgenommen wird, weckt das den Neid einer Mitschülerin. Erste Sticheleien und Ausgrenzungen beginnen, und schließlich weiten sich Mobbing-Attacken auch auf diverse Netzwerk-Portale wie Facebook und Co. aus und nehmen Ausmaße an, die keiner vorausgesehen hatte. Es folgen anonyme Drohanrufe und Beleidigungen via SMS und Telefon. Ein online gestelltes Video, das Lea betrunken in einer Toilette zeigt, und eine vorgetäuschte Liebesaffäre tragen schließlich dazu bei, dass die 17-Jährige keinen anderen Ausweg sieht und sich das Leben nehmen will. Glücklicherweise wird sie rechtzeitig gefunden und gerettet. Die Polizei wird eingeschaltet, was erhebliche Folgen für einige Mobber hat.
Das Theaterstück wurde im Rahmen der Präventionsarbeit der Schule gezeigt und vom Präventionsrat Stelle mitfinanziert. "Wir hoffen, dass die Schüler für die dargestellte Problematik sensibilisiert und für die weitere Arbeit an dem Thema motiviert werden konnten", so Schulleiterin Gabriela Behrens-Bröker.

Die Schauspieler Romana Schneider und Alexander Abramyan (Mitte) stand den Schülern Rede und Antwort Fotos: Oberschule
Die Schüler verfolgten das Stück gebannt

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