"Nörgler sollen sich einbringen"

Matthias Wiegleb fand den Weihnachtsmarkt sehr erfolgreich
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Aus der Abteilung "Wissen"

thl. Winsen. Ist der Winsener Weihnachtsmarkt nur eine Pflichtveranstaltung der City Marketing? Dieser Eindruck drängte sich bei vielen Besuchern und Beschickern des Marktes, der im Dezember auf dem Schlossplatz stattfand, auf. Keine Besprechungen im Vorwege, Buden lieblos "hingeschmissen", keine vernünftige Dekoration geschweige denn geschmückte Tannenbäume, kein Bühnen-Programm am Samstagnachmittag, der parallel als Teil des Weihnachtsmarktes stattfindende Mittelaltermarkt optisch gar nicht wahrnehmbar - die Liste der Kritikpunkte ist lang.
Doch Matthias Wiegleb vom Stadtmarketing und Geschäftsführer der City Marketing, will diese Vorwürfe nicht gelten lassen. "Das grundsätzliche Problem, mit dem wir zu kämpfen hatten, war das Orkantief. Deswegen hat die gesamte Atmosphäre gelitten", so Wiegleb. Vom Mittelaltermarkt wäre viele Beschicker nicht gekommen, weil sie nur Zelte hätten, die dem Wind zum Opfer gefallen wären. "Auch ein Orchester, das am Samstag auf der Bühne spielen sollte, hat kurzfristig wegen des Wetters abgesagt", so Wiegleb weiter. Aufgrund des engen Zeitfenster habe man diesen Programmpunkt nicht mehr kompensieren können, sodass die Bühne leer blieb.
Die Deko und die Budenstadt fand Wiegleb in Ordnung. Genauso wie den Markt selbst: "Gemessen an den Gesamtumständen war die Veranstaltung sehr erfolgreich." Für das kommende Jahr habe man bereits "viele ganz tolle Ideen". Diese wolle man jetzt weiterentwickeln und versuchen umzusetzen - wenn es finanziell machbar sei. Eine Neuerung für 2014: Statt des Mittelaltermarktes steigt das DRK mit seinen Kindergärten wieder mit ein. Matthias Wiegleb: "Dann wird es auch wieder mit allen Beschickern eine Besprechung geben. Und dann haben die Nörgler die Chance sich mit einzubringen, statt immer nur zu meckern."

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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