Verkehrshelfer in Winsen gesucht

Vize-Schulleiterin Anke Müller (v. li.), Schulsekretärin Mechthild Behrens, Dirk Poppinga, Horst Kraßmann und Annett Haack bedankten sich bei Claudia Hoffbuhr für ihr Engagement und hoffen, dass sich neue Verkehrshelfer finden   Foto: thl
  • Vize-Schulleiterin Anke Müller (v. li.), Schulsekretärin Mechthild Behrens, Dirk Poppinga, Horst Kraßmann und Annett Haack bedankten sich bei Claudia Hoffbuhr für ihr Engagement und hoffen, dass sich neue Verkehrshelfer finden Foto: thl
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Engagierte Eltern der Alten Stadtschule brauchen dringend Verstärkung / Polizei unterstützt

thl. Winsen. Neues Schuljahr, neuer Versuch: An der Alten Stadtschule werden noch dringend Verkehrshelfer gesucht, die dafür sorgen sollen, dass die Kinder morgens und mittags sicher über die vielbefahrene Eckermannstraße kommen.
"Wir haben 15 Dienste zu belegen, die im günstigsten Fall von zwei Helfern abgewickelt werden sollen", sagt Kontaktbeamter Horst Kraßmann. "Es stehen uns aber nicht genug Verkehrshelfer zur Verfügung." Gerade haben Claudia und Michael Hoffbuhr das Team verlassen. Sechs Jahre lang haben die beiden den ehrenamtlichen Job ausgeführt, obwohl ihr Sohn schon seit zwei Jahren nicht mehr auf die Alte Stadtschule geht. "Es hat immer Spaß gemacht. Und das Lächeln der Kinder, die sicher über die Straße kamen, war Lohn genug", blickte Claudia Hoffbuhr zurück, als sie jetzt von Vertretern der Polizei, der Verkehrswacht und der Schule mit einem Präsent verabschiedet wurde.
Der Elternlotsendienst (heute Verkehrshelfer) an der Alten Stadtschule wurde 1992 ins Leben gerufen - von den Eltern der dort zur Schule gehenden Kinder. "Hierdurch wurde der Schulweg für die Grundschüler deutlich sicherer gemacht", weiß Horst Kraßmann. "Seitdem ist es hier am Zebrastreifen zu keinem Unfall mehr gekommen."
In den vergangenen Jahren hat der Verkehr auch in der Eckermannstraße erheblich zugenommen, sodass Schulkinder vielen Gefahren ausgesetzt sind. "Aufgrund ihres Alters und ihrer Entwicklung sind die Kinder jedoch nicht in der Lage, diese Gefahren richtig einzuschätzen und zu erkennen", erklärt Dirk Poppinga, Vize-Vorsitzender der Verkehrswacht Harburg-Land, die das Lotsen-Projekt unterstützt. "Deswegen sind die Verkehrshelfer also noch unverzichtbarer geworden."
Acht Verkehrshelfer zählt das Team jetzt noch. In der derzeitigen Besetzung könne der Lotsendienst nicht mehr an allen fünf Schultagen aufrechterhalten werden, so Kraßmann. Dabei sei der zeitliche Aufwand mit rund 20 Minuten pro Einsatz gering. Geld gebe es für die ehrenamtliche Arbeit zwar nicht, dafür aber eine kostenlose Ausbildung und eine entsprechende Ausrüstung. Und vor allem den Dank der Kinder, die sicher über die Straße kommen. Kraßmann: "Die Aufgabe ist für jeden Erwachsenen geeignet. Egal, ob er ein Kind an der Schule hat oder nicht." Sollten sich keine neuen Elternlotsen finden, besteht die Gefahr, dass der Dienst der Verkehrshelfer nach den Sommerferien eingestellt werden muss.
Wer die Verkehrshelfer unterstützen möchte, kann sich im Sekretariat der Alten Stadtschule oder bei Koordinatorin Annett Haack unter Tel. 0176 - 21255863 melden.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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