Jahresabschluss der Stadt Winsen
Weniger Überschuss als 2017

Matthias Parchatka   Foto: Stadt Winsen

Trotzdem ist Kämmerer Matthias Parchatka mit dem Jahresabschluss 2018 weitestgehend zufrieden

thl. Winsen. Gut gewirtschaftet, aber weniger Überschuss - so lässt sich der Haushalt der Stadt Winsen für das Jahr 2018 beschreiben, der gerade beim Rechnungsprüfungsamt liegt. Laut Aufstellung hat die Stadt im ordentlichen Ergebnis einen Überschuss in Höhe von 2.333.424,71 Euro sowie im außerordentlichen Ergebnis einen Überschuss in Höhe von 2.837.639,57 Euro erwirtschaftet. Im Vergleich zum Ergebnis des Vorjahres sind das im ordentlichen Ergebniss satte 2.996.714,36 Euro weniger. "Trotzdem liegen die Zahlen noch über den im Haushalt geplanten Ansätzen", macht Kämmerer Matthias Parchatka deutlich.
Das ordentliche Ergebnis gibt Auskunft darüber, ob die Aufwendungen durch die Erträge gedeckt werden können oder ob bereits aus der Aufgabenwahrnehmung der Verwaltung Defizite entstehen. Es ist die wichtigste Kennzahl für die Beurteilung der Ertragslage und seiner Entwicklung. Nicht nur der Haushaltsausgleich ist an die Deckung der ordentlichen Aufwendungen durch die ordentlichen Erträge gebunden, diese ist auch Ausdruck für eine nachhaltige Haushaltswirtschaft.
"Der Rückgang des Überschusses im ordentlichen Ergebnis liegt an den stark gestiegenen Aufwendungen. Sie erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um drei Millionen Euro", erklärt Parchatka. "Insbesondere Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen, die Abschreibungen sowie die Transferaufwendungen waren hiervon betroffen." Darunter fallen u.a. die Unterhaltung der Grundstücke und baulichen Anlagen. Es bestand 2018 ein erheblicher Nachfrageüberschuss nach Krippen- und Elementarplätzen. Um der Nachfrage gerecht zu werden, wurden an den Standorten Hort Fuhlentwiete, der Kita Scharmbeck sowie der Kita Roydorf in Containerbauweise neue Gruppen eingerichtet.
Die Verringerung des Überschusses hätte noch deutlicher ausfallen können, denn die Stadt hat im vergangenen Jahr rund 2,3 Millionen Euro weniger an Gewerbesteuern eingenommen. Allerdings konnte diese Summe durch das übrige Steueraufkommen, insbesondere durch den Einkommens- und Umsatzsteueranteil, aufgefangen werden.
• Der Ausschuss für Wirtschaft, Finanzen, Beteiligungen und Personal beschäftigt sich in seiner nächsten Sitzung am Donnerstag, 6. Juni, ab 18 Uhr im Rathaus mit dem Jahresabschluss 2018.

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