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Wo Flüchtlinge in Apensen untergebracht werden

In die Container am Apenser Rathaus können 26 Flüchtlinge einziehen
Das Thema, Unterkünfte für Flüchtlinge, gehört nach wie vor zu den großen Themen in der Samtgemeinde Apensen. Aktuell leben 137 Flüchtlinge und Asylbewerber in der Samtgemeinde, wobei sich die Anzahl ständig ändert. Samtgemeinde-Bürgermeister Peter Sommer geht davon aus, dass sich im neuen Jahr die Zahl der Flüchtlinge, die der Samtgemeinde pro Woche zugewiesen werden, von bisher vier auf sechs erhöht.
Welche Unterkunftsmöglichkeiten aktuell in Erwägung gezogen werden, will er nicht sagen. "Wir diskutieren undverwerfen so viele Möglichkeiten, dass es unnötige Unruhe in die Bevölkerung bringt", erklärt er. Seine Erfahrungen zeigen, dass die Diskussionen mit Bürgern über Standorte, die letztlich doch nicht in Frage kommen, zu viel Zeit in Anspruch nehmen. "Beim letzten Haus, über dessen Kauf wir öffentlich beraten haben, hatte ich Anfragen von den Nachbarn, die mich zwei volle Arbeitstage beschäftigt haben", so Sommer. "Dafür sprechen wir über zu viele Möglichkeiten."
Anders als von den Bürgern oft befürchtet, gebe es nach wie vor keine oder nur kleinere Probleme mit den Flüchtlingen in der Samtgemeinde. Die Integration läuft also - nicht zuletzt aufgrund der Bürgerinitiative "mitMenschen" gut. Untergebracht sind die Flüchtlinge bisher in einer Wohnung an der Schulstraße, zwei Einfamilienhäusern in Apensen an der Buxtehuder Straße, an der Industriestraße und in Grundoldendorf. In Beckdorf leben Flüchtlinge an der Dorfstraße, Goldbecker Straße und an der Rahmstorfer Straße. In Sauensiek wohnen die Flüchtlinge in Containerdörfern am Vietshof und in Wiegersen an der Grundschule.
Vorbereitet werden weitere Unterkünfte in Apensen am Brink, wo für 16 Flüchtlinge Holzhäuser gebaut werden. In die Container am Rathaus können weitere 26 Flüchtlinge einziehen. Und in Sauensiek werden an der Alten Molkerei gegenüber vom Schießstand Container für 20 bis 24 Personen vorbereitet. "Diese Unterkünfte werden nicht lange ausreichen", sagt Sommer. Die Samtgemeinde sucht vor allem Mietwohnungen und -häuser, um weitere Personen beherbergen zu können.