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Austausch zum MINT-Unterricht

Hospitierten in Buchholz: Inga Vareikiene (li.) und Giedre Prialgauskiene aus Litauen (Foto: GAK)

Zwei Lehrerinnen aus Litauen waren zu Gast beim Gymnasium am Kattenberge in Buchholz / Teilnahme an EU-Projekt

os. Buchholz. "Die Ausstattung hier ist hochmodern, auch das Doppelstundenmodell lässt den Schülern viel mehr Zeit zum Experimentieren." Dieses Fazit zogen Inga Vareikiene und Giedre Prialgauskiene. Die beiden Lehrerinnen aus Litauen hospitierten jetzt für vier Wochen am Buchholzer Gymnasium am Kattenberge (GAK) und schauten sich besonders aufmerksam den MINT-Unterricht (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) an.
Das GAK, das seit 2013 den Titel "MINT-freundliche Schule" trägt, koordinierte den Besuch der beiden Lehrerinnen, die auch an Universitäten tätig sind, im Rahmen von MARCH, einem großangelegten und von der EU geförderten Projekt zur Verbesserung der MINT-Bildung in Europa. Innerhalb von drei Jahren sollen sich neun Partner aus sieben europäischen Ländern den Unterricht am GAK anschauen.
Das GAK war jüngst bei einer internationalen Konferenz in Berlin vertreten, bei der es um das Thema "Nachhaltigkeit der Städte" ging und bei der neue Unterrichtsmethoden vorgestellt wurden. Zudem reisten die Lehrkräfte Brigitte Muntermann und Rainer Rieger, der den Kooperationspartner Zukunftswerkstatt vertrat, nach Vilnius in Litauen. Dort ging es darum, wie man die MINT-Bildung europaweit vereinheitlichen kann und das Interesse der Schüler an naturwissenschaftlichen Fächern stärken kann. "Wir Deutschen sind nach einer EU-Studie Spitzenreiter in der Ausstattung", erklärt Brigitte Muntermann. "In der Methodik können wir uns aber noch verbessern."