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Integriertes Stadtentwicklungskonzept ist auf den Gleisen

Zahlreiche Bürger beteiligten sich an der ersten Befragung
os. Buchholz. Der Anfang ist gemacht, jetzt sind auch die Bürger aufgerufen, sich zu beteiligen: Rund 80 Gäste kamen am vergangenen Donnerstag zum offiziellen Startschuss des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) in die Aula der Waldschule. In den kommenden 18 Monaten soll in einem gemeinsamen Prozess von Verwaltung, Bürgern und externen Sachverständigen ermittelt werden, wohin sich Buchholz bis 2030 entwickeln soll. Der Rat muss das Konzept Ende 2014 absegnen.
"Ich wünsche mir, dass wir am Ende ein Konzept erhalten, das von vielen Schultern getragen wird und viele Wahlperioden überdauert", sagte Bürgermeister Wilfried Geiger. Mit dem ISEK schaffe man die Voraussetzung zur Teilnahme an Bundes- und Landes-Förderprogrammen und stelle die Weichen zur Sicherung des Standortes, erklärte Baudezernentin Doris Grondke, Initiatorin des ISEK. "Nutzen wir alle die Chance, Buchholz nach vorne zu bringen", sagte sie. Die Planung am grünen Tisch gehöre der Vergangenheit an.
In zwei Bürgerwerkstätten und bei sogenannten Themenspaziergängen sollen die Bürger Vorschläge einbringen, welche Schwerpunkte in Zukunft gesetzt werden sollen. Daneben können sich Interessierte unter www.buchholz-zukunft-gestalten.de melden oder direkt im Rathaus (Zimmer 123) vorsprechen.
Das Konzept kostet 50.000 Euro. 10.000 Euro erhält die Stadt als Förderung vom Landes-Sportbund. Damit wird das Sportentwicklungskonzept unterstützt, das im Rahmen des ISEK von Prof. Dr. Robin Kähler erstellt wird. Baudezernentin Doris Grondke unterzeichnete in der vergangenen Woche einen Kooperationsvertrag mit Almut Eutin, Vorsitzende des Kreis-Sportbundes. "Für beide ist dieses Pionierprojekt wegweisend", sagte Eutin.