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Mühlentunnel: Auftragsvergabe verzögert sich

Ende Oktober entscheidet das Oberlandesgericht Celle, ob die Zeichen zum Ausbau des Mühlentunnels auf grün stehen...
os. Buchholz. Die Auftragsvergabe zur Planung und zum Bau des neuen Mühlentunnels verzögert sich erneut. Das Oberlandesgericht Celle hat seine Entscheidung vertagt, ob die Beschwerde des im Vergabeverfahren zweitplatzierten Planungsbüros bei der europaweiten Ausschreibung zum Neubau rechtens ist oder nicht. Die Entscheidung ist nun für den 31. Oktober angekündigt.
Wie berichtet, hatte das zweitplatzierte Ingenieurbüro eine Nachprüfung der Vergabe des Planungsauftrages beantragt. Es hatte angezweifelt, dass die Entscheidung der Stadt, dem Konkurrenten den 10-Millionen-Euro-Auftrag zu geben, rechtmäßig sei. Ende Juni hatte die Vergabekammer entschieden, dass der Antrag "zulässig, aber unbegründet" sei. Dagegen hatte das Ingenieurbüro beim Oberlandesgericht Celle Beschwerde eingelegt.
Bis 15. Oktober können Stadt und Antragsteller weitere Unterlagen bei Gericht vorlegen. Die Stadt muss dann die Gerichtsentscheidung abwarten, bevor sie den Auftrag erteilen kann. Für das kommende Haushaltsjahr sind Planungsmittel von 550.000 Euro vorgesehen, in den Planjahren 2016 und 2017 ist der Bau mit jeweils 4,5 Millionen Euro veranschlagt.
Nachdem der Bau der Umgehungsstraße "Ostring" in weite Ferne gerückt ist, hat der Ausbau des einspurigen Tunnels aus der Postkutschenzeit für Buchholz höchste Priorität, um dem alltäglichen Stau in der Nordheidestadt zumindest ein bisschen zu begegnen.