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So kann sich Buchholz entwickeln

Sie stellten ihre Konzept zur Nachnutzung des Lokschuppen-Areals vor: (v. li.) Simon Fritsch, Fabian Schaumann, Arne Führer, Jana Peterseim und Merle Müller

Studenten der Hochschule 21 präsentieren Konzepte für Rütgersfläche und Lokschuppen-Areal

os. Buchholz. Wie lässt sich Buchholz zu einem Kongress- und Eventstandort weiterentwickeln? Welches Potenzial hat die Nordheidestadt als Hotelstandort? Mit diesen Fragen haben sich 30 Studenten der Hochschule 21 in Buxtehude auseinandergesetzt. Die Ergebnisse ihrer Projektarbeit stellten die Studenten am vergangenen Freitag im ISI-Zentrum für Gründung, Business und Innovation der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Harburg (WLH) in Buchholz vor.
Die elf Gruppen recherchierten vor Ort intensiv und nahmen sich wahlweise die Entwicklung der Rütgersfläche oder des Lokschuppen-Areals in der Nähe des Buchholzer Bahnhofes vor. "Das war eine bauliche Herausforderung", betonte Projektleiterin Beate Adam. Sie habe den Studenten bewusst freie Hand gegeben: "Es war wichtig, dass die Teilnehmer die Projekte nicht durch die Buchholz-Brille sehen." Aufgabenstellung war, auf den Flächen eine Mehrzweckhalle zu integrieren.
Heraus kamen bemerkenswerte Bauten: Eine Studentengruppe schlägt den Bau eines "Congress & Sportcenter Buchholz" (CSCB) vor, eine andere die "Buchholzer Zugspitze" mit integriertem Hotel. Beim Lokschuppen-Areal ging es den Studenten vor allem darum, den alten Baubestand weitgehend zu erhalten: "Das war nicht so einfach, da es für Umbauten von denkmalgeschützen Gebäuden keinen Baukostenindex gibt", erklärte Student Simon Fritsch. Seine Gruppe schlägt vor, am Lokschuppen eine Konzert- und Mehrzweckhalle für bis zu 2.000 Besucher zu errichten und aus der alten Drehscheibe einen Brunnen zu gestalten.
Der Dank der Teilnehmer ging an Onne Hennecke. Der Geschäftsführer des Veranstaltungszentrums Empore stand den Studenten mit Rat und Tat zur Seite. Die WLH freut sich über das Projekt: "Wir haben beim Kiesturm in Stelle schon einmal mit der Hochschule 21 zusammengearbeitet", berichtete WLH-Prokurist René Meyer. "Das ist eine gelebte Kooperation!"