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"Soldatenfriedhof": Grüne Ausgleichsmaßnahme auf 4,3 Hektar

Die Pflanzung der Obstbäume ist die Ausgleichsmaßnahme für das erweiterte Gewerbegebiet Vaenser Heide II im Hintergrund
os. Buchholz. Nachdem jetzt alle 140 Obstbäume entlang der Kreisstraße 13 zwischen Dibbersen und Vaensen gepflanzt sind, wird deutlich, wie gewaltig die Ausgleichsmaßnahme für die Erweiterung des Gewerbegebietes "Vaenser Heide II" ist. Wegen der strengen Anordnung des Grüns macht sich in Buchholz der erste "Spitzname" für die Baumansiedlung breit: "Soldatenfriedhof".
Wie berichtet, hatte die Stadt das Gewerbegebiet Vaenser Heide II um rund 5,6 Hektar erweitert. Eine größere Ausdehnung in Richtung Dibbersen war vor allem am Widerstand der SPD gescheitert.
Die Ausgleichsmaßnahme für die Versiegelung der Flächen umfasst rund 4,3 Hektar. Dafür wurden 140 Obstbäume gepflanzt - Äpfel, Birnen, Pflaumen und Kirschen - und zum Schutz vor Wildbiss mit einem Zaun umgeben. Das Areal soll später als Streuobstwiese genutzt werden, verdeutlicht Buchholz' Stadtsprecher Heinrich Helms. Dafür werde noch ein Pate gesucht - wie es der NABU auf einem Grundstück "Am Krützbarg" getan habe. Neben der Streuobstwiese gibt es eine große Freifläche, auf der sich Bodenbrüter ansiedeln sollen, sowie an den Grundstücksrändern Platz für heimische Gehölze. Die Kosten für die Grünmaßnahme in Höhe von rund 140.000 Euro trägt die städtische Grundstücksentwicklungsgesellschaft - und damit der Steuerzahler.