Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Städtebauförderung für Buchholz?

Für die Umgestaltung der Bahnhofstraße...

Stadt will sich um Zuschüsse des Landes Niedersachsen bewerben

os. Buchholz. Für den sogenannten "Stadtumbau West" will sich die Stadt Buchholz in Zukunft um Stadtebauförderungsmittel des Landes Niedersachsen bewerben. Das hat der Buchholzer Stadtrat einstimmig beschlossen. Die Stadt geht dafür mit 10.000 Euro in Vorleistung.
Konkret geht es um sieben Teilbereiche im Bahnhofsumfeld und in der Innenstadt, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen. Das sind: die Bahnhofsinsel (kompletter Umbau der Bahnhofstraße), die Südtangente, die Gewerbefläche westliche Südtangente, Umfeld Lokschuppen, Umbau Bremer Straße, Umbau Kreuzung Neue Str./Bremer Str./Schützenstr. sowie Umbau Kinovorplatz. Der Plan von Baudezernentin Doris Grondke: Für jeden Teilbereich werden im Rahmen einer Voruntersuchung die Stärken und Schwächen analysiert. Aus den Ergebnissen werden Ziele für die städtebauliche Entwicklung abgeleitet, konkrete Baumaßnahmen benannt und überschlägige Kosten ermittelt. Diese Voruntersuchung soll dann die Grundlage für die Antragstellung zur Städtebauförderung bilden. Die Stadt müsste demnach ein Drittel der Gesamtkosten übernehmen.
Die Politik ist begeistert von den Plänen. "Wir können uns jetzt viel besser um unsere städtebaulichen Sorgenkinder kümmern", sagte SPD-Ratsherr und Ex-Bürgermeister Norbert Stein. Die 10.000 Euro, mit denen die Stadt Buchholz in Vorleistung geht, um die BauBeCon GmbH mit der Beratung und Antragstellung zu beauftragen, bewilligten die Ratsmitglieder ohne zu zögern. Wann die erste Maßnahme umgesetzt werden könnte, steht in den Sternen. Die Förderung soll jeweils zum 1. Juni eines Jahres beantragt werden.
Die Aufnahme ins Städtebauprogramm reiht sich ein in diverse Konzepte und Gutachten, die die Stadt Buchholz in den vergangenen zwei Jahren in Auftrag gab. Buchholz ließ sich das von Baudezernentin Doris Grondke initiierte Integrierte Stadtentwicklungsprojekt, dem in der Bauverwaltung mehr als 24 Monate alles untergeordnet wurde, das Mobilitätskonzept, das Radfahrkonzept und zuletzt das Entwicklungskonzept für die Innenstadt (das WOCHENBLATT berichtete), mehrere hunderttausend Euro aus Steuergeldern kosten. Umgesetzt wurde bislang fast nichts, kurzfristig geplant sind allenfalls kleine Projekte wie die Schaffung der Fahrradstraße "Am Radeland".