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Sturm stoppt Zugverkehr im Kreis Stade

Land unter am Lüheanleger. Von einer schweren Sturmflut blieb der Landkreis Stade aber verschont (Foto: Polizei)
+++ UPDATE +++ Mehr als 300 Einsätze musste die Feuerwehr im Kreis Stade bewältigen. Der Schaden durch den Sturm liegt nach Polizeiangaben bei mehreren Hunderttausend Euro,

+++ UPDATE +++ Die S-Bahn teilt mit, dass zwischen Stade und Neugraben ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet wurde. Allerdings müssten Fahrgäste mit Verspätungen rechnen,weil es auch auf den Straßen zu erheblichen Problemen komme.


tk. Landkreis. In der Nacht zu Sonntag hat das Sturmtief "Herwart" den Landkreis Stade erreicht. Böen bis zu 100 Stundenkiloemter sorgten seit ungefähr 3 Uhr für eine Vielzahl von Feuerwehreinsätzen. Besonders betroffen ist der Norden des Landkreises. Die Feuerwehren mussten viele Bäumen von den Straßen räumen. Laut Polizei waren bis Sonntagmittag die Feuerwehren rund 300 Mal im Einsatz. Die Polizei rückte landkreisweit zu 55 stumbedingten Einsätzen aus. Der Schaden liegt bislang nach Polizeiangaben bei mhereren Hunderttausend Euro. Verletzte gab es offenbar aber keine, so Polizeisprecher Rainer Bohmbach.

In Stade, Dornbusch und Himmelpforten wurden Dächer abgedeckt. Auf der Elbe musste die DLRG Bäume, die im Wasser trieben, bergen. Auf dem Parkplatz für Wohnmobile in Hollern-Twielenfleht wurden zwei Womos vom Wasser eingeschlossen.

Der Metreonom hat den Verkehr eingestellt, nachdem am Sonntagmorgen ein Zug bei Stade mit einem Baum auf den Schienen kollidiert ist. Auch die S3 hat den Verkehr auf der Strecke Stade Neugraben eingestellt. Laut Metronom-Pressestelle kann ein Ersatzverkehr mit Bussen nicht eingerichtet werden, weil die Situation auf den Straßen ähnlich gefährlich sei. Mit einer Entspannung werde erst am Nachmittag bzw. gegen Abend gerechnet.