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Arena Buxtehude: Noch fehlen 2,8 Mio. Euro

Neun Millionen Euro soll die Arena kosten (Foto: Frenzel + Frenzel)
bc. Buxtehude. Endspurt: Wenn Ende November keine fünf Millionen Euro auf dem Treuhandkonto eingegangen sind, ist das Großprojekt "Arena Buxtehude" für alle Zeit gestorben. Das sagt Michael Schmidt, geschäftsführender Gesellschafter der Handball-Marketing Buxtehude und einer der Initiatoren und großen Fürsprecher der Arena. Bislang sind 2,2 Millionen Euro eingegangen - eine Million Euro von Schmidt selbst, eine Million Euro von Helmut Ponath, Chef der Buxtehuder Reederei NSB, 100.000 Euro von verschiedenen Spendern und 100.000 Euro vom Modehaus Stackmann, wie Dieter Stackmann beim BSV-Sponsorenabend am Dienstagabend verkündete. Bedeutet: 2,8 Millionen Euro müssen die Macher in drei Monaten noch einsammeln.

Michael Schmidt und seine Mitstreiter müssen in den nächsten Wochen viel Überzeugungsarbeit leisten. "Kein leichtes Unterfangen. Aber je breiter die Bewegung ist, desto leichter lässt sich an Menschen appellieren, größere Beträge zu geben", sagt Schmidt auf WOCHENBLATT-Nachfrage. Seit vier Jahren kämpfen die Arena-Planer für das multifunktionale Veranstaltungszentrum am Ortsausgang an der Apensener Straße. Die Flächen stehen bereit, die komplette Planung ist abgeschlossen. Die Fördermittel-Zusage der Landesregierung für den Kreiselbau steht - allerdings nur für dieses Jahr. Schmidt: "Wir mussten eine Deadline Ende November setzen, auch weil andernfalls die Spendenbereitschaft im nächsten Jahr nicht größer wird."

Die gesamten Investitionskosten für die Arena betragen neun Millionen Euro. Als Bauherr fungiert die gemeinnützige "Sportstiftung Buxtehude". Bei fünf Millionen Euro in der Kasse geht es los. Die dann noch fehlenden vier Millionen Euro sind über eine Zwischenfinanzierung gesichert.