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A26: Buxtehuder Rat zieht die Klage zurück und die Este wird schiffbar gemacht

Die A26 wird Richtung Hamburg weitergebaut: Der Buxtehuder Rat hat die Klage gegen die Autobahn zurückgezogen (Foto: lt)
tk. Buxtehude. Der Buxtehuder Stadtrat hat am Montagabend nach einer heftigen Debatte den Weg für den Weiterbau der A26 freigemacht. Die Klage der Stadt vor dem Oberverwaltungsgericht wird zurückgezogen.
Im Gegenzug hat der Bund zugesagt, dass die Este auf eine Strecke von rund elf Kilometern schiffbar gehalten wird. Der Sand soll in den kommenden Monaten ausgebaggert oder gespült werden. Gemeinsam wollen Bund und Stadt überlegen, wie der Fluss dauerhaft vor der Versandung bewahrt werden kann.
Das ist der Preis, den das Bundesverkehrsministerium zahlen muss, um doch noch die Zustimmung der Buxtehuder zum zügigen Weiterbau der A26 zu bekommen. Weitere "Bonbons" hat das Land in Aussicht gestellt.
Mit der Rücknahme der Klage vor dem OVG ist auch verbunden, dass eine flache Autobahnbrücke über die Este führen wird. Genau das wollten die verhindern, die an der Klage festhalten wollten. Sie fordern als Alternative zur Brücke einen Trog. Das ist mit der Ratsentscheidung jetzt dauerhaft vom Tisch.
Jetzt hat der Rat seine Entscheidung vom 11. März aufgehoben. Damals wurde die Fortführung der Klage beschlossen.
Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der WOCHENBLATT-Mittwochsausgabe und hier auf unserer Homepage

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