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Buxtehuder Messe bot einen bunten Mix - Firmen und Institutionen präsentierten sich erstmals im Parkhaus

Am Modell-Herzen der Elbe-Kliniken informierte sich Olaf Riebesell bei Daniela Reiß-Varas, Sibylle Pleger und Dr. Carl Schaefer darüber, wie man sein Herz gesund hält (Foto: jd)
jd. Buxtehude. Wo sonst nur Autos abgestellt werden und Menschen hastig von ihren Fahrzeugen zum Ausgang und später wieder zurück eilen, herrschte am vergangenen Wochenende eine ganz andere Atmosphäre: Für die Messe "Leben in der Region" wurde das Parkhaus des Kaufhauses Stackmann zu einer mehrstöckigen Messehalle umfunktioniert. Diejenigen, die im Vorfeld ein wenig skeptisch wegen des Ambientes des Veranstaltungsortes waren, wurden eines Besseren belehrt: Die Idee einer "Parkhausmesse" wurde recht gut umgesetzt. Die Besucherresonanz war allerdings eher mäßig: Am Samstag herrschte zeitweise Flaute und auch am Sonntag hätte durchaus etwas mehr los sein dürfen.

Die Messe präsentierte sich als bunter Mix. Die Themen drehten sich überwiegend um Bauen und Wohnen, Heim und Haus, Soziales und Gesundheit sowie um Freizeit und allgemeinen Lifestyle. Die verschiedensten Branchen waren vertreten, sodass sich die Besucher umfassend informieren konnten. Denen gefiel die bunte Mischung bestens. Durch die breite Palette an Ausstellern war für jeden das passende Thema dabei. Während sich die einen beispielsweise schlau machten, wie ihr Traumhaus Realität werden kann, bestaunten die anderen die technischen Raffinessen, die der Mechatronik-Bereich der Hochschule 21 präsentierte.

Der absolute Hingucker im obersten Stock war ein begehbares Herz: Mit dem überdimensionalen Modell der "Lebenspumpe" informierten die Elbe-Kliniken und die Klinik Dr. Hancken über Herz-Erkrankungen und deren Therapie-Möglichkeiten. Bunt ging es am Stand des Bestattungsunternehmens Senf zu: Das Team hatte an einer farbenfrohen Wand verschiedene Statements zum Thema Leben und Sterben zusammengestellt. Ein paar Schritte weiter luden die Mitarbeiter des DRK zu interessanten Gesprächen ein: Wer dort stehenblieb, wollte vor allem etwas über betreutes Wohnen, über die Tagespflege und über den Hausnotruf erfahren. Junge Leute fragten nach, welche Möglicheiten es gibt, beim DRK ein freiwilliges Jahr zu absolvieren.

"Es gab viele gute Gespräche und es wichtig, dass wir Präsenz zeigen", zog Aussteller Bernd Seemann am Ende der beiden Tage Bilanz. Andere Aussteller sahen es weniger positiv: Sie fanden die Veranstaltung eher durchwachsen.