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EVB leistete Hilfe nach Sturm und sprang für S-Bahn ein

Ungewohntes Bild am Buxtehuder Bahnhof: Ein EVB-Zug steht auf Gleis 2, um nach Neugraben zu fahren
jd. Buxtehude. Im Landkreis Stade gab es nach dem Sturmtief "Xavier" starke Behinderungen beim Bahnverkehr. Lediglich die EVB fuhr auf ihrer Bahnstrecke zwischen Buxtehude und Bremerhaven wieder weitgehend nach Fahrplan. Die Stumrschäden seien beseitigt worden, so EVB-Sprecher Jens Tellmann. Auf den Gleisen hätten mehrere Bäume gelegen.

Ganz unbürokratische Hilfe leistete die EVB der Deutschen Bahn: Von Freitag bis Sonntag waren EVB-Züge im Pendelverkehr zwischen Buxtehude und Hamburg-Neugraben eingesetzt. "Wir sind der Bitte der Bahn nachgekommen, vorerst den Zugverkehr auf dieser Strecke zu betreiben", so EVB-Sprecher Jens Tellmann. Ab Neugraben fuhren dann die S-Bahnen der Linie S3 in Richtung Harburg bzw. City.

Wer mit der EVB bis Neugraben fahren wollte, musste allerdings in Buxtehude umsteigen. Das EVB-Gleis endet dort. Die Pendelzüge der EVB fuhren am Gleis 2 ab - dort, wo sonst die S-Bahnen und Metronom-Züge halten. Der EVB-Pendelverkehr Buxtehude-Neugraben wurde bis Sonntag aufrechterhalten. Die EVB-Züge sind nicht auf den Strom aus den Oberleitungen angewiesen, da Diesel-Loks zum Einsatz kommen.

Der Einsatz der Züge bis nach Neugraben erinnert an die Anfangszeiten der EVB in den 1990er Jahren. Damals gab es noch nicht die S-Bahn bis Buxtehude bzw. Stade und die EVB brachte die Reisenden bis zur S-Bahn-Station Neugraben.