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Ortsbrandmeister tritt ab

Frank Josten (Mitte) wird Nachfolger von Ortsbrandmeister Harald Lange (re.). Mirko Witkowski übernimmt den Stellvertreterposten
jd. Ahlerstedt. Ahlerstedter Blauröcke bald mit neuem "Chef". Es war ein recht ruhiges Jahr für die Freiwillige Feuerwehr Ahlerstedt: Die 45 Aktiven wurden 2014 lediglich zu 38 Einsätzen gerufen. Nur drei Mal erfolgte die Alarmierung wegen eines Brandes. Diese Zahlen gab jetzt Ortsbrandmeister Harald Lange auf der Jahresversammlung der Blauröcke bekannt. Es war die letzte jährliche Zusammenkunft, in der Lange den Vorsitz führte: Nach fast einem Vierteljahrhundert in leitender Position bei der Ahlerstedter Ortswehr gibt er seinen Führungsposten zum 31. Mai ab.

Auf der Versammlung wurde Langes bisheriger Stellvertreter Frank Josten einstimmig zu dessen Nachfolger gekürt. Jostens Posten übernimmt Mirko Witkowski. Auch diese Wahl erfolgte einstimmig. Bevor beide ihre Ämter zum 1. Juni übernehmen, müssen sie vom Samtgemeinderat offiziell in das Ehrenbeamtenverhältnis berufen werden. Doch diese Berufung ist üblicherweise reine Formsache.

"Eigentlich sollte die Versammlung schon in unserem neuen Gerätehaus stattfinden", erklärt Lange. Doch die ursprünglich für Anfang des Jahres angepeilte Fertigstellung habe sich etwas verzögert. Lange hofft nun, dass er zumindest seinen offiziellen Abschied im Neubau feiern kann. Die Chancen dafür stehen bestens: Die Arbeiten am Rohbau sind abgeschlossen. Jetzt werkeln die Fliesenleger und Maler, um die Fahrzeughalle und die Räume herzurichten.

Bewährt hat sich nach Auskunft des scheidenden Ortsbrandmeisters die Einrichtung der AED-Gruppe. Dieses speziell geschulte Einsatzteam ist mit einem sogenannten AED (Automatisierter Externer Defibrillator) ausgestattet. Die AED-Gruppe wird zeitgleich mit dem Rettungsdienst alarmiert und ist wegen des kürzeren Anfahrtsweges meist zuerst vor Ort. Die Feuerwehrleute beginnen mit lebensrettenden Sofortmaßnahmen oder führen die Reanimation durch, bis der Notarzt eintrifft. Zwölf Mal eilte die AED-Gruppe im vergangenen Jahr Menschen in akuter Notlage zur Hilfe.