Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Demnächst: „Ohne Titel“ im Kunsthaus Jesteburg

Werke wie dieses Bild von Stefan Panhans sind ab dem 23. November im Jesteburger Kunsthaus zu sehen (Foto: Stefan Panhans)

Werke des Foto- und Videokünstlers Stefan Panhans sind im Jesteburger Kunsthaus zu sehen.

mum. Jesteburg. Das klingt interessant: „Womit wird eigentlich vergoldet bei einem Waldüberfall frag ich mich gerade - OT 99-02 (JR)“ - so lautet der Titel der neuen Ausstellung im Kunsthaus Jesteburg (Hauptstraße 37). Der Foto- und Videokünstler Stefan Panhans stellt dort eine Auswahl seiner Werke vor. Die Vernissage findet am Samstag, 23. November, ab 19 Uhr statt.
Der Künstler wurde 1967 in Hattingen geborenen, lebt in Berlin und Hamburg. „In seinen Arbeiten befasst sich Panhans mit zeitgenössischen Themen, wie dem Zwang zur Selbstoptimierung und dem flexiblen Ego unter den Bedingungen eines neuen Geist des Kapitalismus“, heißt es in der Pressemitteilung. In Jesteburg wird Panhans seine Serie „Ohne Titel“ zeigen. „Einheitliches Sujet der Serie ist jeweils eine Showroom-Situation“, verrät die Presse-Info. „Zusehen sind verschwommene Wirklichkeitsausschnitte, abgelichtet durch das gläserne Schaufenster. Die Protagonisten sind Mädchen und Frauen, die die Schnittstelle zwischen Unternehmen und Kunden bilden: Messehostessen, Galerieassistentinnen, und Servicekräfte.“
Nach der Eröffnung ist die Ausstellung bis zum 23. Januar in Jesteburg zu sehen. Führungen sind geplant am Samstag, 30. November; Donnerstag, 12. Dezember, und am Donnerstag, 23. Januar, jeweils um 18 Uhr.
• Anmerkung der Red.: Ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk? Zum ersten Mal in diesem Jahr lag dem WOCHENBLATT eine halbwegs brauchbare Termin-Pressemitteilung des Vereins „Kunstwoche Jesteburg“ vor. Ist das für Kuratorin Isa Maschewski der Anfang eines professionellen Umgangs mit den Medien? Wir wissen alle: „Die Hoffnung stirbt zuletzt!“

Weitere Lese-Tipps:
Jesteburger Kunsthaus: Das Spiel mit der Wahrheit
Kunsthaus-Chef Rainer Löding: "Eigentlich ist das Ganze nur noch peinlich!"
Das Kunsthaus: Antworten? Fehlanzeige!
Keine 70.000 Euro fürs Kunsthaus?