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„Ein spannendes Projekt im Herzen des Dorfes“

Vor dem „Dorfkrug“: Franz-Josef Kröger (vorn), Astrid Ellerbrock (v. li.), Rosi Kröger, Günther Killer, Bärbel Killer, Sven Killer, Olaf Muus und Jörg Kröger

Hanstedter freuen sich, dass Günther Killer den „Dorfkrug“ gekauft hat / „Jetzt geht es los“-Party im Herbst.

mum. Hanstedt. Es ist das Gesprächsthema in Hanstedt! Wie das WOCHENBLATT exklusiv am Samstag berichtet hat, ist Günther Killer (69), Firmengründer des Buchholzer Sportbekleidungs-Unternehmens „Killtec“, neuer Eigentümer des Hanstedter „Dorfkrug“. Killer einigte sich mit Franz-Josef Kröger erst vor wenigen Tagen auf einen Kaufpreis. inzwischen haben beide Seiten alle notwendigen Unterlagen bei einem Notar unterschrieben. Der Buchholzer Unternehmer ist nun stolzer Besitzer des fast 3.400 Quadratmeter großen Fachwerkhauses sowie eines gut 10.000 Quadratmeter großem Grundstücks.
In den sozialen Netzwerken fielen die Reaktionen durchweg positiv aus. „Mir ist egal, ob dort ein Edeka-Markt oder eine Drogerie einzieht“, schreibt ein Hanstedter. „Hauptsache das Gebäude wird genutzt. Auch ein Sport- oder ein Fahrradgeschäft wären praktisch. Nur bitte kein KiK-Markt.“ Jemand anderes schreibt: „Ich würde mich über ein anständiges Bistro freuen - mit leckeren Kleinigkeiten - als Treffpunkt für Freunde.“
Auch im Hanstedter Rathaus kommt die Entscheidung gut an. „Wir freuen uns unglaublich über die Einigung der Familien Kröger und Killer“, so Bürgermeister Gerhard Schierhorn und Gemeindedirektor Olaf Muus unisono. Beide Gemeindevertreter können die Zahl der Fragen zur Zukunft des Dorfkruges, die sie in den vergangenen Jahren beantworten mussten, gar nicht mehr beziffern. „Die Zuversicht war aber immer da“, so Gemeindedirektor Muus. Der Gesprächsfaden zur Familie Kröger habe über die Jahre immer bestanden. „Ich glaube, dass Außenstehende gar nicht nachvollziehen können, wie eng insbesondere Franz-Josef Kröger mit diesem Gebäude persönlich verbunden ist.“ Umso schöner sei es, dass Familie Kröger nach langer, intensiver Suche sich nun entschieden habe, das noch nicht fertiggestellte Sahnestück in der Hanstedter Ortsmitte, an die Familie Killer zu verkaufen. „In den Gesprächen mit der Gemeinde ist deutlich geworden, dass diese den besonderen Wert des Gebäudes für die Familie Kröger, aber auch für die Gemeinde Hanstedt erkannt haben“, so Muus. „Besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang auch der Hanstedter Apothekerin Astrid Ellerbrock, die die Gespräche zwischen den Familien begleitet hatte.“ Die Gemeinde Hanstedt freue sich in jedem Fall auf ein spannendes Projekt im Herzen des Ortes.
Wie berichtet, möchte Killer die Hanstedter in seine Planungen einbeziehen. „Ich bin offen für Miet-Interessenten“, sagt der neue Besitzer. Interessenten können sich via E-Mail an dorfkrug@kroeger-architektur.de an den Architekten Jörg Kröger wenden.
Vielleicht schon im September möchte Killer die Hanstedter zu einer „Jetzt geht es los“-Party einladen. Er hofft, dann schon konkrete Planungen vorstellen zu können.

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